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Matthias Ginter spricht über Zusammenstoß mit Sarenren Bazee
Matthias Ginter hätte bei diesem Zusammenstoß fast sein Augenlicht verloren © Imago
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Matthias Ginter hat bei seinem Zusammenstoß mit Hannovers Sarenren Bazee beinahe sein Augenlicht verloren. Außerdem äußert er sich zum Ribery-Video.

Es waren schockierende Bilder, als am 25. November des vergangen Jahres Gladbachs  Matthias Ginter und Hannovers Noah Sarenren Bazee bei voller Geschwindigkeit mit den Köpfen zusammenstießen.

Ginter erlitt dabei "nur" einen Bruch der Augenhöhle und hatte Glück im Unglück. "Ich hatte großes Glück, denn Sehnerv und Muskel meines Auges wurden nur knapp verfehlt. Der Arzt erklärte mir: Wäre die Verletzung nur einen Zentimeter näher am Auge gewesen, hätte ich mich noch am gleichen Abend einer Not-OP unterziehen müssen, weil mein Augenlicht in Gefahr gewesen wäre", sagte der Nationalspieler der Sport Bild.

Ein Verlust des Augenlichts hätte mit großer Wahrscheinlichkeit das Karriereende für Ginter bedeutet. "Natürlich macht man sich darüber Gedanken. Dabei wurde mir schon bewusst, dass meine Karriere vom einen auf den anderen Tag vorbei sein kann. Das ist kein schönes Gefühl, gehört aber in unserem Geschäft dazu", erklärte der Verteidiger seine Gedanken.

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Bazee hat sich bei Ginter gemeldet: "Tolle Geste von ihm"

Sarenren Bazee habe sich nach seiner Operation bei ihm gemeldet, meinte Ginter: "Das war eine tolle Geste von ihm. Ich drücke ihm die Daumen, dass auch er schnell wieder hundertprozentig fit wird."

Im Gegensatz zu Ginter kämpft der Hannoveraner noch mit den Folgen seiner Gehirnerschütterung und ist noch weit weg von einem Comeback.

Auch zum Goldsteak-Video von Bayern-Profi Franck Ribery äußerte sich der Gladbach-Verteidiger: "Ich versuche in den sozialen Netzwerken auch den Fans Momente aus meinem Leben zu zeigen. Aber ich empfinde es als schwierig, hart arbeitenden Menschen ein Leben in Saus und Braus zu zeigen, während sie täglich viel investieren, um uns im Stadion Fußball spielen zu sehen und zu unterstützen."

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