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München - Uli Hoeneß begründet im CHECK24 Doppelpass die zurückhaltende Transferpolitik des deutschen Rekordmeisters mit den bevorstehenden Abgängen zweier verdienter Spieler.

Klub-Präsident Uli Hoeneß hat die Transferpolitik des FC Bayern im vergangenen Sommer verteidigt.

Die Behauptung, der Kader sei zu dünn, sei ein "Schmarrn", den er nicht mehr hören könne, sagte Hoeneß im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1.

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"Wenn wir noch ein paar Topspieler geholt hätten, hätten wir jeden Sonntag noch mehr Diskussionen. Jetzt schimpft schon der Rafinha", echauffierte sich der Bayern-Boss.

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Außerdem sei die Prämisse in dieser Saison, den verdienten Spielern Arjen Robben und Franck Ribery einen gebührenden Abgang zu verschaffen.

Hoeneß verteidigt Salihamidzic

"Wir sind diesen Spielern sehr dankbar und wollten ihnen jetzt nicht noch zwei Hochkaräter vor den Kopf knallen", erklärte Hoeneß.

Dafür sei man sogar bereit gewesen, die Meisterschaft in diesem Jahr "zu opfern", erklärte Hoeneß: "Ich habe schon über 50 Titel gewonnen. Da kommt es auf den einen oder anderen Titel nicht darauf an."

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In diesem Zusammenhang lobte er auch Hasan Salihamidzic: "Unser Sportdirektor macht einen super Job."

Hoeneß über Transfers: "Wenn Sie wüssten ..."

Man habe sich entschlossen, in dieser Saison nicht zu klotzen. Aber: "Das machen wir im nächsten Jahr", sagte Hoeneß - und deutete an, dass schon mit ein paar hochkarätigen Spielern Einigkeit über ein Engagement erzielt worden sei.

"In unserer Transferpolitik haben wir dieses Jahr beschlossen, nicht zu klotzen - aber nächstes Jahr. Und der Engländer würde sagen: It's more to come", sagte Hoeneß und fügte an: "Wenn Sie wüssten, was wir alles schon sicher haben für die neue Saison ..."

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