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München - Gegen Robert Lewandowski beweist Herthas Niklas Stark trotz Niederlage seine Klasse. Wie SPORT1 weiß, hat der FC Bayern den jungen Berliner Verteidiger auf dem Zettel.

Diese Leistung wird den FC Bayern in ihrem Interesse bestätigt haben.

Wie SPORT1 exklusiv erfuhr, haben die Münchner in ihren Transferplanungen Niklas Stark auf dem Radar.

Der 23-jährige Innenverteidiger von Hertha BSC zeigte am Samstagnachmittag, trotz der 0:1-Pleite beim Rekordmeister, eine Klasse-Leistung, schaltete Top-Stürmer Robert Lewandowski fast im Alleingang aus. (Das Spiel im TICKER zum Nachlesen)

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Vielleicht tut er das ab der kommenden Saison nur noch im Bayern-Training.

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Stark ein Kandidat beim FC Bayern

Fakt ist, dass sich die Bayern im kommenden Sommer in der Defensive verstärken wollen - vor allem in der Innenverteidigung. (SERVICE: Die Tabelle der Bundesliga)

Zwar kommt Defensiv-Allrounder Benjamin Pavard für 35 Millionen Euro Ablöse bereits vom VfB Stuttgart. Ein fester Mann für die Zentrale wird aber noch gesucht.

Stark ist im Rennen, weil sich die Münchner bekanntermaßen mit der Verpflichtung von Wunschkandidat Lucas Hernandez schwertun. Der Franzose von Atletico Madrid könnte dank einer Klausel für 85 Millionen Euro wechseln, sollte auch schon im Winter kommen, aber der Wechsel scheiterte. Die Spanier wollen mit dem Weltmeister von 2018 unbedingt verlängern.

Wird Stark also die deutsche Billig-Variante? Beim Hauptstadtklub hat der 1,90-Meter-Mann noch einen Vertrag bis 2022, laut transfermarkt.de liegt sein Marktwert bei 20 Millionen Euro. Seine Ablöse dürfte deutlich höher sein - aber weitaus niedriger als die für Hernandez.

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Preetz lobt Stark

Von SPORT1 darauf angesprochen, ob Stark im Visier der Münchner sei, sagte Hertha-Manager Michael Preetz nur: "Das kann ich nicht sagen. Das müssen Sie die Bayern fragen." Er könne jedenfalls feststellen, dass sein Schützling "sehr zuverlässig" sei.

Nicht nur das. Der 23-Jährige ist zweikampfstark, schnell, verfügt über eine gute Spieleröffnung und ist gut in der Luft. Im Team von Pal Dardai ist er unangefochtener Stammspieler, wenngleich er in dieser Saison nicht immer überzeugen konnte.

Dennoch hat er das Interesse der Bayern zumindest geweckt. Der Begehrte selbst gab sich auf SPORT1-Nachfrage reserviert darüber, ob er einer für den aktuellen Tabellenzweiten sei. (SERVICE: Ergebnisse der Bundesliga)

"Das habe nicht ich in der Hand, das müssen andere beurteilen. Alleine damit in Verbindung gebracht zu werden, was ich aber nicht glaube, ist natürlich schon etwas sehr Großes. Es ist aber nichts da und es ist nicht mein Job, Verbindungen zu schaffen. Ich bin jetzt bei Hertha, ich spiele diese Saison bei Hertha, wir haben viel vor und da liegt das Augenmerk", erklärte er.

Europameister mit Gnabry und Kimmich

Knüpft Stark (gebürtiger Franke und ausgebildet beim 1. FC Nürnberg) an seine starke Leistung von Samstag an, könnte er gewiss auch zu einem Kandidaten für Bundestrainer Joachim Löw werden.

Mit der U21 wurde er 2017 bereits Europameister - zusammen mit Bayern-Stürmer Serge Gnabry. Den gleichen Titel holte er 2014 als Kapitän mit der U19 - zusammen mit Bayern-Verteidiger Joshua Kimmich.

Spielen die drei ab der kommenden Saison beim FC Bayern zusammen?

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