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Dortmund - Borussia Dortmund hat sich mit zwei Last-Minute-Treffern den Sieg gegen Wolfsburg gesichert. Weil Bayern in Freiburg patzt, ist der BVB wieder Tabellenführer.

Borussia Dortmund hat dank Paco Alcacer im Titelrennen der Bundesliga einen Big Point gelandet. Auch ohne den werdenden Vater Marco Reus besiegte die Mannschaft von Trainer Lucien Favre den VfL Wolfsburg durch zwei späte Tor des Spaniers mit 2:0 (0:0).

Damit gehen die Westfalen als Spitzenreiter und mit zwei Punkten Vorsprung auf Bayern München ins Topspiel in der kommenden Woche beim deutschen Rekordmeister. (SERVICE: Tabelle der Bundesliga)

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"Wir haben immer daran geglaubt, dass wir hier zuhause noch ein Tor schießen", sagte Mario Götze bei Sky. "Natürlich war es ein sehr schwieriges Spiel, Wolfsburg hat ein sehr gutes Spiel gemacht. Dass wir am Ende die Tore machen, ist natürlich auch ein bisschen glücklich. Aber auch eine gute Qualität. Wir wissen, dass wir bis zur letzten Minute gefährlich sein können und die Spiele drehen können."

Angesprochen auf das Mega-Duell am kommenden Samstag in München, huschte dem früheren Bayern-Spieler ein Lachen über die Lippen. "Natürlich freuen wir uns jetzt alle auf das Spiel, wir wissen, dass es sehr wichtig für uns wird. Das wird sehr, sehr geil."

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Zorc: "Ein besseres Gefühl"

Auch Sportdirektor Michael Zorc atmete nach dem Arbeitssieg auf. "Wir sind sehr glücklich, wieder Erster zu sein. Das ist ein besseres Gefühl, als Spitzenreiter nach München zu fliegen. Aber ich glaube nicht, dass das Spiel eine Vorentscheidung sein wird."

Reus informierte den Klub am Samstagmorgen darüber, dass bei seiner Freundin Scarlett die Wehen eingesetzt haben.

"Gerade beim ersten Kind gibt es noch Sachen, die noch wichtiger sind als Fußball. Wir müssen es auch ohne Marco schaffen, das haben wir in der Vergangenheit auch schon geschafft", sagte Sportdirektor Michael Zorc bei Sky vor dem Anpfiff. (LIVETICKER zum Nachlesen)

Ohne Kapitän Reus (15 Saisontore) taten sich die Gastgeber vor 81.365 Zuschauern im ausverkauften Signal-Iduna-Park zunächst aber schwer.

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Wolfsburg bietet BVB die Stirn

Wolfsburg hielt das Geschehen mit längeren Ballbesitzphasen geschickt vom eigenen Tor weg und ließ den BVB anfangs nicht richtig ins Spiel kommen. Dennoch erspielten sich die Gastgeber die erste Chance. Paco Alcacer schoss nach Hereingabe von Mario Götze aber knapp drüber (19.).

Wolfsburg versteckte sich auch in der Folge nicht und suchte immer wieder Stoßstürmer Wout Weghorst. Dem Niederländer bot sich auch die Möglichkeit zur Führung. Seinen Schlenzer lenkte BVB-Torhüter Roman Bürki aber zur Ecke (28.).

Nach einer halben Stunde erhöhten die Schwarz-Gelben den Druck und drängten die Niedersachsen nun immer stärker in die Defensive. Klare Chancen blieben trotz der Überlegenheit bis zur Pause aber Mangelware. Bei einem Kopfball traf Dan-Axel Zagadou freistehend den Ball nicht richtig (41.).

Diallo verletzt sich

Die zweite Halbzeit begann für Dortmund denkbar schlecht. Linksverteidiger Abdou Diallo humpelte vom Platz und wurde durch Achraf Hakimi ersetzt (50.).

Wie schon im ersten Durchgang hatte der BVB anfängliche Probleme. Die engagierten Wolfsburger machten dem Favoriten das Leben mit viel Laufarbeit und ihrer disziplinierten Spielweise schwer. Der BVB suchte die Lücke, das Tempo und die Ideen von Reus wurden aber vermisst, auch wenn Jadon Sancho VfL-Schlussmann Koen Casteels prüfte (62.).

Der für Diallo eingewechselte Hakimi musste vor Beginn der Schlussphase ebenfalls verletzt ausgewechselt werden. Für ihn brachte Favre den offensiveren Jacob Bruun Larsen (74.). In der Nachspielzeit stellte Alcacer mit einem Freistoß (90.+1) und nach einem Konter (90.+4) doch noch den Sieg sicher.

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