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München - Arjen Robben fehlt dem FC Bayern seit November und eine Rückkehr scheint nicht in Sicht. Doch Sportdirektor Hasan Salihamidzic macht Hoffnung.

Was ist los mit Arjen Robben?

Seit dem 27. November des vergangenen Jahres stand der Niederländer nicht mehr für den FC Bayern auf dem Feld.

Eine mysteriöse Oberschenkel-Reizung bremste ihn derart hartnäckig aus, dass die Hinrunde für Robben gelaufen war. Im Trainingslager in Doha/Katar sollte er sich in aller Ruhe auf die Rückrunde vorbereiten, aber auch dort absolvierte er kein Mannschaftstraining.

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Zähne bremsen Robben aus

Ende Februar fanden die Ärzte den Grund. Robben wurde von zwei eitrigen Zähnen geplagt.

Nachdem die Entzündundsherde entfernt wurden, schien es bergauf zu gehen. Anfang März konnte er wieder Teile des Mannschaftstrainings absolvieren.

Doch vor dem Rückspiel in der Champions League gegen Liverpool plagte ihn plötzlich eine Wadenverletzung. Ein Einsatz war unmöglich. Kurzum: Seit über drei Monaten fällt der Niederländer in seiner letzten Saison beim Rekordmeister aus. 

Salihamidzic spricht über Robbens Rückkehr

Nach dem 6:0-Sieg der Münchner gegen Mainz sprach Sportdirektor Hasan Salihamidzic über den 35-Jährigen und war voll des Lobes. "Ich rede jeden Tag mit Arjen. Er ist wieder im Aufbautraining und wirklich ein unglaublicher Profi. Er arbeitet seit drei Monaten jeden Tag mit einem Ehrgeiz, so was ist wirklich unglaublich." 

Doch eine Rückkehr auf den Platz ist bei Robben nicht in Sicht. "Ich würde mich für ihn freuen, wenn er erstmal wieder ins Mannschaftstraining kommt und dass er sich auch selber belohnt für die schwierige Zeit, die er hinter sich hat", meinte Salihamdzic: "Aber wann er wieder fit ist, kann ich wirklich nicht sagen. Ich bin kein Arzt. Aber ich sehe ihn jeden Tag und jetzt geht's ihm ein bisschen besser."

X-Faktor im Titelkampf?

Worte, die leise Hoffnung auf ein baldiges Comeback des Flügelspielers machen und im engen Meisterkampf mit Borussia Dortmund noch ein zusätzlicher Schub sein könnten.

Denn Robben würde sich wohl nichts sehnlicher wünschen, als seinen Abschied von Bayern auf dem Rasen als Spieler erleben zu dürfen.

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