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Jetzt ist es fix: Der FC Bayern holt Lucas Hernandez von Atletico Madrid. Für den Franzosen greift Bayern tief in die Tasche. Dieser muss aber operiert werden.

Der Wechsel von Lucas Hernandez von Atletico Madrid zum FC Bayern ist perfekt.

Die Münchner überweisen Atletico dafür die festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von 80 Millionen Euro. Der bislang teuerste Einkauf in der Bundesliga war Hernandez' Landsmann Corentin Tolisso gewesen, den die Bayern 2017 für 41,5 Millionen Euro von Olympique Lyon geholt hatten.

Das gab der deutsche Rekordmeister am Mittwoch bekannt.

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"Ich bin sehr glücklich, dass wir in Lucas Hernandez einen der besten Defensivspieler der Welt und Weltmeister verpflichten konnten", wird Sportdirektor Hasan Salihamidzic in der Pressemitteilung der Bayern zitiert.

Bayern gibt Hernandez Fünfjahresvertrag

Der 23-jährige Verteidiger erhält bei den Bayern einen Fünfjahresvertrag bis zum 30. Juni 2024.

"Das ist heute ein ganz wichtiger Tag in meiner Fußball-Karriere. Der FC Bayern München ist einer der besten Klubs in Europa und der Welt. Ich bin stolz, künftig um alle Titel für Bayern kämpfen zu können", kommentierte Hernandez seinen Wechsel.

Die Münchner hatten sich bereits im Winter um eine Verpflichtung von Hernandez bemüht, waren damals aber noch abgeblitzt.

Hernandez muss operiert werden

Allerdings muss Hernandez erst einmal operiert werden, nachdem bei der sportmedizinischen Untersuchung eine Schädigung des Innenbandes im rechten Knie festgestellt wurde. Diese Operation findet mit Einverständnis von Atletico noch am Mittwoch statt.

"Lucas Hernandez wird nach meiner Erfahrung dem FC Bayern aber zum Bundesligastart 2019/20 zur Verfügung stehen", gab Bayerns Mannschaftsarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt aber Entwarnung.

Hernandez spielte seit 2007 bei Atletico und erreichte mit dem Klub 2016 das Finale der der UEFA Champions League. Zudem wurde er in der vergangenen Saison Europa League-Sieger. Sein bisheriges Karriere-Highlight war der WM-Titel mit Frankreich im Sommer.

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