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München - Uli Hoeneß kündigt erneut eine historische Investitions-Offensive an. Er erklärt auch Unterschiede in der Vorgehensweise im Vergleich zu Pep Guardiolas Klub.

Uli Hoeneß, seines Zeichens Präsident des FC Bayern München, hat ein weiteres Mal eine Transferoffensive beim deutschen Rekordmeister angekündigt.

Dabei soll es sich um das "größte Investitionsprogramm in der Geschichte des FC Bayern" handeln, wie der Vereinsboss am Dienstag im Rahmen eines öffentlichen Termins auf der Münchner Finanzmesse erklärte.

Woher das Geld kommen sollen? Vom Festgeldkonto der Bayern! "Ich bin stolz darauf, dass wir in einem solchen Fall nicht in die Kreditabteilung, sondern die Festgeldabteilung der Bank gehen", so Hoeneß.

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Hoeneß: So läuft das bei Guardiola mit Transfers

Mit dieser finanziellen Vorgehensweise bei Transfers unterscheide sich der deutsche Rekordmeister auch von englischen Klubs wie beispielsweise Manchester City, wo Ex-Bayern-Coach Pep Guardiola unter Vertrag steht.

"Mein Freund Pep hat mir erzählt, was passiert, wenn er einen Spieler haben will, der 100 Millionen Euro kostet. Er sammelt ein paar Videos über den Spieler und fliegt zum Scheich", erklärte Hoeneß laut AZ den Ablauf: "Dann gibt es ein opulentes Essen, man sieht sich die Videos an, und der Scheich überweist die Summe." Danach müsse der Scheich nur den Gashahn ein paar Millimeter weiter aufdrehen, und schon habe er die Ausgaben wieder ausgeglichen.

Scheich Mansour Bin Zayed Al Nahyan, Hauptanteilseigner von ManCity, soll nach Angaben des kicker in den letzten Jahren über 1,5 Milliarden Euro in den Klub investiert haben.

Dadurch waren unter anderem Mega-Transfers von Kevin De Bruyne (76 Millionen Euro), Raheem Sterling (63,7), Riyad Mahrez (67,8), Aymeric Laporte (65), Benjamin Mendy (57,5) und John Stones (55,6) möglich.

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