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Die Berufung Oliver Kahns in den Vorstand des FC Bayern nach Medienberichten beschlossen. Die genauen Aufgaben sollen noch geklärt werden.

Der Aufsichtsrat des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München hat den Weg für eine Rückkehr des einstigen Torwart-Titans Oliver Kahn offenbar frei gemacht.

Nach AZ-Informationen wird Kahn ab 2020 dem Vorstand des FC Bayern angehören. Der Aufsichtsrat habe der Personalie einstimmig zugestimmt. Es müssten jetzt nur noch die Details der Zusammenarbeit geklärt werden. 

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Die Münchner wollen den 49-Jährigen als Nachfolger von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge aufbauen. Zuletzt gab es bereits Gespräche zwischen Präsident Uli Hoeneß und Kahn. Rummenigges Vertrag als Vorstandsvorsitzender läuft Ende 2021 aus. Im Vorstand soll der ehemalige Nationaltorhüter von Rummenigge in einer Art Probezeit eingearbeitet werden.

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Kahn: Vollwertiges Vorstandsmitglied

Laut AZ wird Kahn dem Vorstand als vollwertiges Mitglied angehören, gerade wird noch über das passende Ressort diskutiert. Die Zukunft von Sportdirektor Hasan Salihamidzic, der betont hatte, im sportlichen Bereich unter keinem Vorgesetzten stehen zu wollen, bleibt von der Personalie Kahn unberührt.

Kahn hatte kürzlich in der Passauer Neuen Presse betont, dass er sich die Bayern-Rückkehr "durchaus" vorstellen könne.

Im Aktuellen Sportstudio des ZDF kündigte Kahn weitere Gespräche an, um seine künftige Rolle bei den Bayern zu konkretisieren: "Ich habe 14 Jahre für den FC Bayern München gespielt und wahnsinnig viel erlebt mit diesem Verein. Ich habe dem Verein eine Menge zu verdanken. Das ist keine einfache Kopf-, sondern eine emotionale Entscheidung."

Hoeneß pro Kahn

Bayern-Präsident Uli Hoeneß machte sich bereits am 24. Februar für eine Verpflichtung von Kahn als Nachfolger für den Vorstandsvorsitzenden Rummenigge stark.

Im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1 verriet der Bayern-Präsident den Stand der Dinge bei dieser Personalie. "Wir sind im Gespräch", sagte Hoeneß. Auch Kahn könne es sich vorstellen, diese Position zu bekleiden.

Rummenigge selbst sagte kürzlich im ZDF: "Ich glaube, wenn Oli sich dazu entschließt und der Aufsichtsrat das auch beschließt, dass es dann die richtige Entscheidung wäre, dass er ein Jahr vorher kommt, um sich einzuarbeiten."

Er halte Kahn "für fähig. Er hat Ahnung vom Fußball. Er hat sich auf dem zweiten Bildungsweg mit den Finanzen und der Wirtschaft befasst. Warum sollte er das nicht schaffen?"

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