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Oliver Kahn spricht über sein Engagement beim FC Bayern und erklärt, was er beim Rekordmeister geplant hat. Er spüre eine große Verbundenheit, meint Kahn.

Oliver Kahn hat in der Sport Bild ausführlich über seine Zukunft beim FC Bayern gesprochen.

Das Geheimnis, dass der 49-Jährige bei seinem Ex-Verein einsteigen wird, ist spätestens nach dem Auftritt von Uli Hoeneß beim "CHECK24 Doppelpass" auf SPORT1 gelüftet. 

Bayern Präsident Uli Hoeneß plant, Oliver Kahn bereits 2020 als Vorstand nach München zu holen. Ein Jahr lang soll er sich einarbeiten, ehe er dann Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge ablöst.

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Als Stammtorhüter der Bayern feierte Kahn viele Erfolge. Unter anderem gewann er neben zahlreichen deutschen Meisterschaften und DFB-Pokal-Siegen auch 2001 die Champions League. 

Diese tiefe Verbundenheit ist über die Jahre nie abgerissen. "Ich habe 14 Jahre für diesen Verein gespielt und spüre weiterhin eine große Verbundenheit zu dem Klub, mit dem ich so viele großartige emotionale Momente erleben durfte. Meine Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, war immer vorhanden, aber es muss auch passen. Die Konstellation ist jetzt eine andere", sagte der gebürtige Karlsruher. 

Stetiger Austausch mit Hoeneß und Rummenigge

Der Plan, ihn bei FC Bayern München zu installieren, sei dabei aber nicht neu, ergänzte der ehemalige Keeper: "Das war ein fließender Prozess, in dem immer wieder mal Gespräche mit Uli oder Karl-Heinz geführt wurden. Die Dinge werden jetzt konkreter, auch was die Zeitabläufe betrifft."

Darüber hinaus stellt er aber klar, dass er als Geschäftsführer seiner Firma "Goalplay" nicht von heute auf morgen aussteigen werde.

"'Mia san mia' kannst du nicht kaufen"

Kahn reizt es besonders, den FC Bayern weiter unter den Top-5-Klubs zu halten und ihn "auf diesem Level sogar auszubauen.“

Ein Engagement von ehemaligen Spielern im Verein befürwortet der Europameister von 1996 sehr. "'Mia san mia' kannst du nicht einfach so auf dem Transfermarkt kaufen. Diese Spieler dann später in den Verein einzubinden, ist weiterhin ein wesentlicher Faktor", so der Titan.

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