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Der Wechsel von Marco Rose zu Borussia Mönchengladbach ist nach SPORT1-Informationen fix. Er wird Nachfolger von Dieter Hecking auf der Trainerbank der Fohlen.

Marco Rose wird nach SPORT1-Informationen neuer Trainer von Borussia Mönchengladbach. 

Der 42 Jahre alte bisherige Trainer von RB Salzburg tritt damit die Nachfolge von Dieter Hecking bei den Fohlen an. Gladbach hatte am Dienstag mitgeteilt, sich am Saisonende von Hecking zu trennen. 

Zuvor hatten bereits Bild und kicker daüber berichtet, dass Rose der Favorit auf Heckings Nachfolge sei.

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Gladbachs Sportdirektor Max Eberl will zu dieser Thematik noch keine konkreten Angaben machen.

Gegenüber der Rheinischen Post bestätigte er aber: "Es gibt eine Tendenz, weitreichende Gespräche, eine mündliche Einigung mit einem Trainer, von dem ich sage, er kann in der Zukunft mit uns den nächsten Schritt machen."

Rose hält sich bedeckt

"Zu meiner Zukunft sage ich nichts. Wir haben noch große Ziele, darauf gilt es, sich zu konzentrieren", hatte sich Rose am Mittwochabend nach dem Sieg seiner Bullen im österreichischen Pokal noch bedeckt gezeigt.

Roses Vertrag in Salzburg gilt ursprünglich noch bis 2020. Es dürfte also eine Ablöse fällig werden.

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Wolfsburg muss ohne Rose planen

Auch der VfL Wolfsburg soll Interesse an Rose bekundet haben, geht aber leer aus. Nun kursiert der Name des Portugiesen Andre Villas-Boas als Ersatz für Bruno Labbadia. Villas-Boas stand bereits bei europäischen Topklubs wie dem FC Chelsea, Tottenham Hotspur oder dem FC Porto an der Seitenlinie.

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In Porto feierte der 41-Jährige mit dem Gewinn der Europa League 2011 seinen größten Erfolg. Geschäftsführer Jörg Schmadtke betonte, er wolle "keine weiteren Namen" kommentieren. Dabei sind genug prominente Kandidaten auf dem Markt: Neben Hecking und Labbadia suchen ab Sommer auch Domenico Tedesco, Peter Stöger und Heiko Herrlich eine neue Aufgabe.

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Favorit auf den Trainerposten in Wolfsburg ist nach SPORT1-Informationen nun aber Oliver Glasner vom österreichischen Erstligisten Linzer ASK.

Doll darf bleiben, was passiert mit Weinzierl?

Derweil hat bei Hannover 96 Klubchef Martin Kind Trainer Thomas Doll zunächst einmal eine Jobgarantie bis zum Saisonende ausgestellt: "Wir ziehen das gemeinsam bis zum Saisonende durch", zitierte Doll aus dem Gespräch mit dem 74-Jährigen. Ungeklärt bleibt indes die Situation von Manager Horst Heldt. "Wir brauchen einen Neuanfang", sagte Kind zuletzt der Bild-Zeitung.

Auch in Stuttgart schwelt das Thema Trainer. Die Sportzeitung aus Wien hatte wiederum Glasner als möglichen Nachfolger für Markus Weinzierl beim VfB ins Gespräch gebracht. "Völlig wurscht" seien ihm die Spekulationen nicht, sagte Weinzierl: "Dann würde ich lügen." Die Zukunft spiele aber keine Rolle, sondern das Tagesgeschäft, betonte er, und fügte an: "Ich habe Vertrag bis 2020, für die zweite Liga nicht."

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