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Marcel Halstenberg - RB Leipzig
Marcel Halstenberg - RB Leipzig © Getty Images
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Mönchengladbach - RB Leipzig kann so gut wie sicher für die Champions League planen. Die Sachsen setzen sich bei Borussia Mönchengladbach durch und festigen Rang drei.

RB Leipzig kann dank Doppelpacker Marcel Halstenberg für die Champions League planen. Das Team von Trainer Ralf Rangnick gewann das "Spiel der Spiele" bei Verfolger Borussia Mönchengladbach verdient mit 2:1 (1:0). (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Vier Partien vor Saisonende haben die Sachsen beruhigende zehn Punkte Vorsprung auf die Gladbacher auf Platz fünf. (Service: Tabelle der Bundesliga)

Nationalspieler Halstenberg traf per Foulelfmeter (17.) und Flachschuss (53.) zu Leipzigs siebtem Auswärtssieg in Folge. (Service: Ergebnisse und Spielplan)

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RB steht damit vor der erfolgreichsten Woche der Vereinsgeschichte: Schon am Dienstag kann der Klub gegen den Hamburger SV erstmals ins DFB-Pokalfinale einziehen.

Für die Borussia, die durch Alassane Plea (62.) noch einmal herankam, rückt die Champions League nach dem sechsten Heimspiel in Folge ohne Sieg dagegen immer weiter in die Ferne.

Rangnick in Feierlaune

"Das war ein sehr wichtiger Sieg. Wir haben einen guten Schritt in Richtung Champions League gemacht", sagte Matchwinner Halstenberg bei Sky und sprach angesichts des großen Vorsprungs von einem "guten Polster".

Mit Blick auf die fast sichere Teilnahme an der Champions League präsentierte sich ein forscher Rangnick: "Das lassen wir uns nicht mehr nehmen, da können Sie fest von ausgehen."

Der RB-Trainer war sogar in Feierlaune: "Auf dem Heimflug feiern wir vielleicht ein bisschen, aber wir spielen am Dienstag das nächste brutal wichtige Spiel. Wir wollen unbedingt nach Berlin und mit dem Sieg heute im Rücken werden wir sicherlich auch am Dienstag alles raushauen, um dann im Pokalfinale zu stehen."

Hecking hadert mit Pleite

Gladbach-Trainer Dieter Hecking haderte hingegen: "Ich denke, dass wir ein richtig gutes Heimspiel gemacht haben. Ich kann der Mannschaft überhaupt nichts vorwerfen, wir haben alles versucht. Es ist schade, denn selbst ein Punkt hätte uns heute schon sehr geholfen."

Vom "Spiel der Spiele" hatte Rangnick vor Anstoß gesprochen und orakelt: "Mit einem Sieg wären wir sicher in der Champions League." Entsprechend forsch begann seine Mannschaft.

Begleitet von einem Trillerpfeifen-Konzert, mit dem die Gladbach-Fans gegen RB protestierten, suchte Leipzig sein Glück in der Offensive.

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Gladbach-Fans beleidigen Rangnick

Neben den Pfiffen richteten sich auch zahlreiche Spruchbänder gegen RB, eines ("Trotz Burnout und null Akzeptanz - ein Leben voller Ignoranz - Fick dich Rangnick") schoss dabei über das Ziel hinaus.

Weil auch die Borussia frech nach vorne spielte, sahen die 51.757 Zuschauer ein intensives, umkämpftes, zuweilen aber auch überaus hektisches Spiel. 

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Beinahe folgerichtig war es ein Foulelfmeter, der zur Führung führte: Patrick Herrmann berührte Halstenberg leicht am Fuß, Videoassistentin Bibiana Steinhaus bestätigte die Entscheidung - und der Gefoulte verwandelte sicher ins rechte Eck.

Von Gladbach war in der Folge nicht mehr viel zu sehen. Die wenigen Bemühungen endeten meist in der aufmerksamen Leipziger Abwehr, vor allem Außenverteidiger Nordi Mukiele erwies sich als Fels in der Brandung.

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Leipzig hatte bis zur Pause alles im Griff und war dem zweiten Tor sogar näher. Timo Werner, der schon beim 2:0 im Hinspiel beide Tore erzielt hatte, vergab jedoch (20.).

Halstenberg macht Doppelpack perfekt

Kurz nach dem Seitenwechsel folgte Halstenbergs zweiter Streich: Gemeinsam mit Emil Forsberg düpierte er die Gladbacher Abwehr und traf aus spitzem Winkel ins lange Eck.

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Für den 27-Jährigen war es das vierte Pflichtspieltor der Saison, erstmals war er dabei nicht vom Elfmeterpunkt erfolgreich. Plea sorgte nach schönem Pass von Florian Neuhaus mit seinem zwölften Saisontreffer noch einmal für Spannung.

Wenig später hatte der Franzose bei einem Kopfball sogar die große Chance zum Ausgleich (67.), auch Herrmann (84.) vergab aus guter Position. Auf der Gegenseite verhinderte in einer wilden Schlussphase nur der Außenpfosten Halstenbergs dritten Treffer (85.).

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