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Flügelstürmer Serge Gnabry wechselt als Elfjähriger schon fünfmal den Verein. Eine entscheidende Rolle spielt dabei der Vater des Bayern-Stars.

Serge Gnabry hat in dieser Saison beim FC Bayern den Durchbruch geschafft. Den Grundstein dafür legte der 23-Jährige in seiner Jugend. Dabei spielte sein Vater eine entscheidende Rolle für seine Entwicklung.

"Er hat mich begleitet, bis ich 15 war, und er wollte mit mir immer zu einem Verein, bei dem er mich selbst trainieren konnte", sagte Gnabry in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung.

Der gebürtige Stuttgarter hatte daher als Elfjähriger schon fünfmal den Klub gewechselt. Seinen Vater bezeichnete Gnabry als "total fußballverrückt".

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Vater schickt Gnabry von Verein zu Verein

Auf Jugend-Turnieren hielt Jean-Hermann Gnabry dann immer Ausschau nach der passenden Mannschaft für seinen Sohn.

"Zu mir hat er dann gesagt: 'Serge, mit dem einen Spieler da kannst du super zusammenspielen.' Und wir hatten wirklich mit jeder Mannschaft Erfolg", sagte Gnabry.

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Sein Vater suchte die Klubs demnach immer nach bestimmten Spielern aus, die seiner Meinung nach am Besten zu Gnabry passten. "Dann hat er geschaut, dass ich da hin kam - und dass er dort die Mannschaft trainiert", erklärte Gnabry. Wie sein Vater das immer geschafft hat? "Keine Ahnung. Wirklich nicht. Ich bin einfach mitgegangen."

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Gnabry über Coach Kimmich

Die Rolle als Coach hat aktuell auch sein Teamkollege Joshua Kimmich übernommen. "Wir reden sehr oft übers Spiel, auch über mein Spiel, und er sagt mir dann schon, was er davon hält", erklärte Gnabry.

"Jo ist einer, der mental wahnsinnig fokussiert ist, der ist immer bei 200 Prozent, manchmal sage ich zu ihm: 'Junge, jetzt fahr mal wieder 'nen Gang runter!'", sagte Gnabry. Kimmich wolle eben aus jedem das Beste rausholen, "so wie er auch aus sich das Beste rausholt. Am liebsten wär' ihm wahrscheinlich, wir wären alle so wie er", fügte Gnabry schmunzelnd an.

Vegane Ernährung sorgt für Veränderungen

Der Offensivspieler berichtete zudem über erste Veränderungen, nachdem er kürzlich seine Ernährung umgestellt hat.

"Ich bekomme oft zu hören, dass ich abgenommen hätte, dass ich richtig dünn sei. Ich fühle mich jedenfalls richtig gut, bin auch lange nicht verletzt gewesen. Aber wenn mich morgen einer umholzt, bringt mir die vegane Ernährung auch nichts", erklärte der Nationalspieler.

Er wolle allerdings auch kein "Vorzeige-Veganer" werden, "meine Gewohnheiten könnten sich auch wieder ändern. Ich probiere einfach gerade was aus."

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