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FC Bayern: Uli Hoeneß über Transferplan und Zukunft von James, Thiago und Vidal
FC Bayern: Uli Hoeneß über Transferplan und Zukunft von James, Thiago und Vidal © Getty Images
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Uli Hoeneß berichtet, wie er als Bayern-Manager durch die Welt reiste, um das große Business zu verstehen. In San Francisco habe er einiges gelernt.

1979 - mit zarten 27 Jahren - übernahm Uli Hoeneß das Amt des Managers beim FC Bayern. Von da an ging es steil bergauf: Hoeneß führte den Rekordmeister in die Elite des europäischen Fußballs und in den Olymp des deutschen Sportgeschehens.

Welche Anstrengungen waren dafür nötig? Hoeneß gibt Einblick in eine Zeit, da er selbst noch viel lernen musste. So unter anderem von den 49ers - einer der größten NFL-Franchise -, die er in San Francisco besuchte und en détail studierte.

Hoeneß: "Das große Business"

"Ich bin in der Anfangszeit viel rumgeflogen", erzählte der 67-Jährige der dpa. "Dahin, wo das große Business war, nach England und in die USA. Ich war in San Francisco bei den 49ers, einer Mannschaft im American Football."

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Als er in San Francisco gewesen sei, habe er für seinen Sohn eine Lederjacke von Joe Montana, dem damaligen Star-Quarterback der 49ers, mitbringen sollen - und im Fanshop einiges gelernt: "Da war ich in einem Laden der 49ers in der City und habe zu meiner Frau gesagt: 'Wenn ich mir das vorstelle, dass beim FC Bayern auch mal an einem Montagmorgen nicht nur die klassischen Fans, sondern Banker und Geschäftsleute für ihre Kids einkaufen, dann haben wir es geschafft.'"

ManUnited die Nummer eins

Hoeneß begriff die Wichtigkeit des Merchandisings, als diese Sparte in der Bundesliga nur maginal ausgenutzt wurde. Das sah er auch in Manchester: "Manchester United war im Fußball mit weitem Abstand im Merchandising die Nummer 1. Die hatten schon einen Fanshop und eine eigene Versandabteilung. Durch learning by doing habe ich das aufgearbeitet."

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Jenes "learning by doing" half, wie man jetzt weiß, nicht allzu gering. Der FC Bayern stieg zur unangefochtenen Nummer eins in Deutschland auf und ließ andere Klubs weit hinter sich.

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