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Der VfB Stuttgart sichert sich die Dienste des früheren BVB-Chefscouts Sven Mislintat. Der 46-Jährige übernimmt ab sofort das Amt des Sportdirektors.

Der Coup des VfB Stuttgart ist perfekt!

Der frühere BVB-Chefscout Sven Mislintat übernimmt bei den Schwaben ab sofort das Amt des Sportdirektors. Das bestätigte der Klub am Donnerstag.

"Sven Mislintat hat sich in seiner langjährigen beruflichen Laufbahn ein hohes Maß an Reputation erarbeitet. Mit seinem Wissen, seinem Netzwerk und seiner Art, Fußball zu denken, passt er perfekt zu uns", wird VfB-Vorstand Thomas Hitzlsperger auf der Vereinwebseite zitiert.

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Hitzlsperger: "Passt perfekt zu uns"

Entscheidenden Anteil am Gelingen der Verpflichtung Mislintats habe VfB-Präsident Wolfgang Dietrich gehabt, erklärt Hitzlsperger.

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"Wir stehen alle zusammen vor der großen Herausforderung, das hier und heute, die aktuelle sportliche Situation, positiv zu gestalten, den Klassenerhalt zu sichern und parallel schon den VfB von morgen zu planen und aufzubauen", sagt Hitzlsperger.

"Das schaffen wir nur als starkes Team. Mein Ziel ist es, ein starkes Team aufzubauen, das mutig und leidenschaftlich die vor uns liegenden Aufgaben angeht", gibt der VfB-Vorstand die Marschrichtung vor.

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Mit Mislintat habe Hitzlsperger "einen absoluten Experten mit hohem Renommee" gewonnen, sagt VfB-Präsident Dietrich. "Damit ist aus Sicht des Aufsichtsrates jetzt auch ein weiterer wichtiger Baustein realisiert worden, um die sportlichen Planungen strukturiert und zügig voranzutreiben."

Mislintat: Entdecker von Kagawa, Aubameyang, Sancho und Co.

Mislintat hatte sich bei Borussia Dortmund einen erstklassigen Ruf als Scout erarbeitet, verließ den Klub allerdings, nachdem es zu einem Zerwürfnis mit dem damaligen Trainer Thomas Tuchel gekommen war. Shinji Kagawa, Pierre-Emerick Aubameyang, Ousmane Dembelé oder Jadon Sancho gelten als Mislintats Entdeckungen.

Bis Februar dieses Jahres war er beim FC Arsenal als "Head of Recruitment" beschäftigt, bevor er die "Gunners" wegen klubinterner Umstrukturierungen wieder verließ.

In Stuttgart soll der 46-Jährige als Sportdirektor nun Hauptverantwortlicher für Transfers werden.

"Es ist eine Riesen-Herausforderung und zugleich eine große Ehre, für einen Klub wie den VfB arbeiten zu dürfen. Ich bin im Umfeld von Traditionsclubs aufgewachsen, diese Atmosphäre ist mir sehr wichtig", sagt Mislintat.

In der Bundesliga liegt der VfB mit 21 Punkten auf dem Relegationsrang 16, der FC Augsburg auf dem ersten Nichtabstiegsplatz ist bereits vier Punkte entfernt.

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