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Der VfB Stuttgart steht vor der Verpflichtung von Sven Mislintat als neuen Sportdirektor. Mislintat erwarb sich beim BVB einen guten Ruf als Chef-Scout, beim FC Arsenal endete sein Engagement frühzeitig.

Der VfB Stuttgart steht bei der Suche nach einem neuen Sportdirektor vor einem echten Coup.

Wie der kicker zuerst berichtete, hat Sportvorstand Thomas Hitzlsperger den früheren BVB-Chefscout Sven Mislintat zu den Schwaben gelockt.

Dies deckt sich mit Informationen von SPORT1.

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Dem Bericht zufolge steht die Verpflichtung des neuen Sportdirektors unmittelbar vor dem Abschluss.

VfB-Trainer Markus Weinzierl gab sich am Donnerstag bedeckt. Er wisse schon länger, "dass der VfB einen Sportdirektor sucht. Ich kann dazu aber nichts sagen."

Weinzierl hatte zusammen mit Mislintat den Fußballlehrer gemacht. "Er hat in Dortmund super Arbeit geleistet, er war bei Arsenal. Er gilt als Scout vieler Superspieler in Dortmund und hat eine gute Auffassung von Fußball. Ich weiß aber nicht, ob er nach Stuttgart kommt", sagte Weinzierl.

Der Ex-Dortmunder Mislintat soll sobald wie möglich bei den abstiegsbedrohten Stuttgartern unterschreiben, sein Engagement soll unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit zur kommenden Saison erfolgen.

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Mislintat über BVB und Arsenal zum VfB

Mislintat hatte sich bei Borussia Dortmund einen erstklassigen Ruf als Scout erarbeitet, verließ den Klub allerdings, nachdem es zu einem Zerwürfnis mit dem damaligen Trainer Thomas Tuchel gekommen war.

Shinji Kagawa, Pierre-Emerick Aubameyang, Ousmane Dembelé oder Jadon Sancho gelten als Mislintats Entdeckungen. 

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Bis Februar dieses Jahres war er beim FC Arsenal als "Head of Recruitment" beschäftigt, bevor er die "Gunners" wegen klubinterner Umstrukturierungen wieder verließ.

In Stuttgart soll der 46-Jährige als Sportdirektor nun Hauptverantwortlicher für Transfers werden.

In der Bundesliga liegt der VfB mit 21 Punkten auf dem Relegationsrang 16, der FC Augsburg auf dem ersten Nichtabstiegsplatz ist bereits vier Punkte entfernt.

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