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Bundesliga: 1899 Hoffenheim - Werder Bremen
Bundesliga: 1899 Hoffenheim - Werder Bremen © Getty Images
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Sinsheim - Das letzte Heimspiel von Julian Nagelsmann mit 1899 Hoffenheim endet mit einer Niederlage gegen Werder Bremen. Damit ist der Europacup-Einzug in großer Gefahr.

1899 Hoffenheim hat seine Chance auf den direkten Europacup-Einzug fast verspielt. Die Kraichgauer unterlagen am vorletzten Spieltag der Bundesliga 0:1 (0:1) gegen Werder Bremen.

Der scheidende Trainer Julian Nagelsmann verpasste den erhofften Sieg beim Abschied von den eigenen Zuschauern. (Das Spiel zum Nachlesen im LIVETICKER)

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Johannes Eggestein (39.) traf gegen die TSG, die neben ihrem Coach auch Spielmacher Kerem Demirbay (Bayer Leverkusen) und möglicherweise Nationalspieler Nico Schulz (Borussia Dortmund) verlieren wird.

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 "Wir haben über weite Strecken ein ganz gutes Spiel gemacht. In der ersten Hälfte haben wir uns aber nur eine richtig gute Torchance erspielt - und stattdessen mehr oder weniger ein Eigentor gemacht. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann zwei, drei gute Chancen", sagte Nagelsmann nach der Partie. (SERVICE: Spielplan der Bundesliga)

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Nagelsmann wird verabschiedet

Der 31-Jährige, der die TSG erst vor dem Abstieg gerettet und dann zweimal in den Europacup (Europa League und Champions League) geführt hat, wurde vor dem Anpfiff von den Klubverantwortlichen geehrt. Die Fans hatten ein Transparent mit der Aufschrift "Aus dem Abstiegssumpf nach Europa - Danke, Julian" parat.

Vor 30.150 Zuschauern in der ausverkauften Sinsheimer Arena hatten die Bremer, bei denen Kapitän Max Kruse, Philipp Bargfrede, Fin Bartels und der gesperrte Davy Klaassen fehlten, bereits in der 4. Minute ihre erste Chance durch Ludwig Augustinsson.

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Danach übernahm die Mannschaft Nagelsmanns, der alle TSG-Mitarbeiter zu einer Abschiedsparty am Samstagabend nach Heidelberg eingeladen hat, das Kommando. (SERVICE: Tabelle der Bundesliga)

Adam Szalai vergab in der 19. Minute die erste große Möglichkeit der Gastgeber, die ohne Schulz, Benjamin Hübner, Dennis Geiger, Robin Hack und den gesperrten Stefan Posch auskommen mussten.

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Gebre Selassie muss verletzt raus

Schon nach 24 Minuten musste Werder-Trainer Florian Kohfeldt wechseln. Der angeschlagene Theodor Gebre Selassie wurde durch Marco Friedl ersetzt. Drei Minuten später konnte erneut Szalai die Chance zur TSG-Führung nicht nutzen.

Kurz vor dem Ende der ersten Hälfte traf der kroatische Vize-Weltmeister Andrej Kramaric den Pfosten (38.), Eggestein machte es Sekunden später auf der anderen Seite nach einem Missverständnis in der Hoffenheimer Abwehr per Kopf besser. Ein Treffer seines Bruders Maximilian wurde nach Videobeweis nicht anerkannt (43.).

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Nach dem Seitenwechsel versuchten die Hoffenheimer, Druck aufzubauen. Es blieb aber zunächst bei dem Versuch, Torchancen konnten sich die Kraichgauer nicht erarbeiten. Dagegen waren die Bremer bei ihren Kontern stets gefährlich.

Kohfeld zeigte sich zufrieden mit der Leistung seiner Spieler: "Es war ein aufregendes Spiel. Wir haben über 70 Minuten gut verteidigt. In der letzten Viertelstunde haben wir leidenschaftlich gekämpft. Da kann es natürlich auch zum Unentschieden kommen."

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