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Hannover 96 steigt in die zweite Liga ab
Hannover 96 steigt in die zweite Liga ab © Getty Images
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Hannover - Hannover 96 muss vorzeitig den Gang in die zweite Liga antreten. Trotz des Dreiers gegen Freiburg reicht es für Thomas Doll und 96 nicht zum Klassenerhalt.

Trotz des überzeugenden 3:0-Heimsiegs (1:0) von Hannover 96 gegen den SC Freiburg am 33. Spieltag der Bundesliga hat 96 keine Chance mehr auf den Klassenerhalt. (Das Spiel zum Nachlesen im LIVETICKER)

Die erhoffte Schützenhilfe des VfL Wolfsburg in Stuttgart blieb allerdings aus. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt für die Niedersachsen nun sechs Punkte. Der VfB Stuttgart gewann sein Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg und hat Rang 16 damit sicher. (SERVICE: Tabelle der Bundesliga)

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Und so war der hochverdiente Dreier durch Treffer von Waldemar Anton (39.), Ihlas Bebou (51.) und Walace (81.) nicht mehr als ein versöhnlicher Abschied vom eigenen Publikum. Selbst bei einem Sieg am kommenden Wochenende bei Fortuna Düsseldorf steht fest: Hannover muss nach 1974, 1976, 1986, 1989 und 2016 erneut den bitteren Gang in die Zweitklassigkeit antreten.

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Verdient ist der Abstieg trotz der wohl besten Leistung in der Rückrunde allemal: Seit dem 15. Spieltag, es war nicht einmal Weihnachten, steht 96 ohne Unterbrechung auf einem der beiden direkten Abstiegsplätze. In den 18 Spielen seitdem gelangen lediglich elf Zähler.Im Unterhaus steht dem Klub ein Neuanfang bevor, die Baustellen sind groß. Die Zukunft von Trainer Doll steht in den Sternen, das künftige Gesicht des Kaders ist völlig unklar und auch ein neuer Sportchef ist noch nicht in Sicht.

Von all dem unbeeindruckt zeigte sich Doll vor der Partie. "Wir sollten an unsere Chance glauben", appellierte der 96-Coach an seine Profis: "Es gibt die Möglichkeit, das Unmögliche möglich zu machen." Sein Glaube an den Klassenerhalt, versicherte der 96-Coach jedenfalls, sei "sehr groß".

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Dieser Glaube war auch den Spielern deutlich anzumerken. Ihre Pflicht wollten die Hausherren auf jeden Fall erfüllen. In puncto Tempo, Wille und Laufbereitschaft war Hannover den Gästen im ersten Abschnitt deutlich überlegen, die Halbzeitführung hochverdient. Am Ende gibt es einen überzeugenden Heimsieg - der Hannover jedoch nichts mehr hilft.

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Am letzten Spieltag geht es für Hannover auswärts gegen Fortuna Düsseldorf. Die Freiburger erwarten den 1. FC Nürnberg zuhause. Der "Club" steht nach der Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach ebenfalls als Absteiger fest. (SERVICE: Spielplan der Bundesliga)

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