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BVB-Trainer Lucien Favre sieht die Meisterschaft doch noch nicht als verloren an. Sportdirektor Michael Zorc äußert Verständnis für Favres Aussage.

Das unerwartete 1:1 von Bayern München beim 1. FC Nürnberg hat Borussia Dortmund die Hoffnung auf den Gewinn der deutschen Meisterschaft zurückgegeben.

"Alle haben gedacht, dass es vorbei ist. Es war nicht geplant, dass Bayern nur ein Unentschieden holt in Nürnberg. Jetzt ist wieder alles möglich", sagte BVB-Trainer Lucien Favre (61) bei der Pressekonferenz vor dem schweren Auswärtsspiel bei Werder Bremen (Bundesliga: Bremen - Dortmund ab 18.30 Uhr im LIVETICKER)

Angesprochen auf Favres deutliche Aussage unmittelbar nach dem 2:4 im Revierderby gegen Schalke 04 vom vergangenen Samstag ("der Titel ist verspielt") relativierte BVB-Sportdirektor Michael Zorc: "Was Lucien direkt nach dem Spiel gesagt hat, war das allgemeine Empfinden. Da waren wir alle in tiefer Depression. Jetzt ist wieder alles offen."

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Entscheidung bei Piszczek fällt kurzfristig

In den ausstehenden Partien bei Werder, gegen Fortuna Düsseldorf und bei Borussia Mönchengladbach geht es laut dem zweimaligen BVB-Meisterkapitän Zorc (56) darum, "die Saison noch mit einem Krönchen zu versehen."

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Der BVB liegt drei Spieltage vor Saisonende zwei Punkte und 16 Tore hinter dem Serienmeister aus München, der am Samstag das hochgradig abstiegsbedrohte Tabellenschlusslicht Hannover 96 empfängt.

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Favre, der gesundheitlich angeschlagen ist und am Freitag kaum sprechen konnte, muss womöglich in Bremen abermals auf Rechtsverteidiger Lukasz Piszczek verzichten. Nach auskurierter Fußverletzung trainierte der 33-jährige Pole laut Favre "die ganze Woche". Eine Entscheidung falle allerdings erst am Samstag.

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