vergrößernverkleinern
Fredi Bobic ist Sportvorstand von Eintracht Frankfurt
Fredi Bobic ist Sportvorstand von Eintracht Frankfurt © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Fredi Bobic kritisiert die Anwendung des Videobeweises scharf. Von einem Challenge-System hält der Sportvorstand von Eintracht Frankfurt ebenso wenig.

Sportvorstand Fredi Bobic vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt hat die Anwendung des Videobeweises scharf kritisiert.

"Ich bin ein großer Befürworter des Videobeweises gewesen. Aber die Art und Weise, wie er angewendet wird, ist nur noch ärgerlich", sagte Bobic dem kicker (Donnerstags-Ausgabe). 

Bei Abseitssituationen sei der Videobeweis laut Bobic "sehr einfach umzusetzen". Die Entscheidungen bei Handspielen seien dagegen "willkürlich und abenteuerlich. Als Ex-Profi schlage ich die Hände über dem Kopf zusammen", sagte Bobic.

Anzeige

Von einem Challenge-System, wie es bereits im Tennis, Hockey und American Football zum Einsatz kommt, hält der 47-Jährige wenig.

Jetzt aktuelle Fanartikel von Frankfurt bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE

"Was soll das bringen? Das ändert doch nichts daran, dass Elfmeter gegeben wird, wenn die Hand aus zwei Metern angeschossen wird. Die Entscheidung liegt immer noch beim Schiedsrichter, nicht beim Trainer", sagte Bobic.

Stattdessen fordert Bobic, die Handspielregel so einfach wie möglich zu gestalten: "Man muss eine klare Regel finden, so wie früher: Hand ist Hand, wenn eine klare Absicht vorliegt, dass die Hand zum Ball geht. Leider befürchte ich, dass es noch chaotischer wird. Dann würde ich den Fan verstehen, wenn er sagt: 'Ach, schmeißt doch die ganze Technik wieder in die Tonne.'"

Meistgelesene Artikel
Nächste Artikel
previous article imagenext article image