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Die Bayern-Bosse verweigern auch nach dem Titelgewinn in der Bundesliga ein klares Bekenntnis zu Trainer Niko Kovac. Die Experten im Doppelpass können das nicht verstehen.

Die Diskussion um Trainer Niko Kovac beim FC Bayern hat den Verantwortlichen des Rekordmeisters Kritik von den Experten im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1 eingebracht.

"Die Entscheidungen treffen natürlich die Verantwortlichen. Um die ganzen Umstände kann ich nicht nachvollziehen, dass so viel diskutiert wird. Es waren schwierige Umstände mit den Verletzungen, das musst du erstmal gebacken kriegen, das war richtig gut", erklärte SPORT1-Experte Stefan Effenberg.

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Die Verantwortlichen müssten sich daran messen lassen, wenn sie Kovac nach einem möglichen Double entließen. Für Effenberg gehe diese ganze Diskussion nicht spurlos an seinem früheren Teamkollegen Kovac vorbei. "Welche Fässer bei Kovac aufgemacht werden, kann ich nicht verstehen, der Mann leidet, das sieht man!"

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Beim vielkritisierten Aus der Bayern in der Champions League gegen Jürgen Klopps FC Liverpool müsse man Kovac in Schutz nehmen. „Barcelona hat in Liverpool vier Dinger bekommen. Das Rückspiel war nicht gut, aber das war nur ein Spiel“, erklärte Effenberg.

Ralf Rangnick lobt Niko Kovac

Von Ralf Rangnick gab es derweil Lob für Kovac. "Ich finde, dass Niko das unter den gegebenen Umständen gut macht, gerade für einen jungen Trainer", erklärte der Trainer von RB Leipzig im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1.  "Wenn das Verhältnis zwischen Mannschaft und Trainer stimmt und die Ergebnisse stimmen, gibt es keinen Grund über den Trainer zu diskutieren", erklärte Rangnick.

Die Bayern-Bosse hatten nach dem erfolgreichen Meisterschaftsfinale erneut ein klares Bekenntnis zu Kovac vermissen lassen.  "Ich habe mich an dieser Diskussion niemals beteiligt und ich will das auch heute am Tag dieses Triumphs nicht tun. Wir sollten das Thema jetzt endlich mal aus unseren Köpfen bringen", hatte Präsident bei Uli Hoeneß bei Sky gesagt.

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