Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Der FC Bayern bestätigt, dass Franck Ribéry den Verein nach zwölf erfolgreichen Jahren verlassen wird. Wohin es den Franzosen zieht, ist aber noch nicht klar.

Jetzt ist es bestätigt: Nach Arjen Robben wird auch Franck Ribéry den FC Bayern am Saisonende verlassen. Nach zwölf erfolgreichen Jahren wird der Franzose seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern.

"Als ich zu Bayern gekommen bin, ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Der Abschied wird nicht leicht werden, aber wir dürfen nie vergessen, was wir zusammen erreicht haben", erklärte Ribéry auf der Bayern-Homepage, "wir haben so viel zusammen gewonnen - über 20 Titel."

Ribéry hat für die Münchner 422 Pflichtspiele bestritten, so viele wie kein anderer ausländischer Spieler. Er brachte es bei Bayern auf 123 Pflichtspieltreffer und 186 Assists, also 309 Torbeteiligungen.

Anzeige

Jetzt das aktuelle Trikot des FC Bayern bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE

Rummenigge würdigt Ribéry und Robben

Karl-Heinz Rummenigge, der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern, würdigte die Verdienste der beiden Altstars: "Franck und Arjen sind großartige Spieler. Der FC Bayern hat beiden sehr viel zu verdanken und wird ihnen einen großartigen und emotionalen Abschied bereiten. Sie haben die erfolgreichste Dekade des FC Bayern mit fantastischem Fußball mitgeprägt."

Am Samstag war Ribéry gegen Hannover in der 71. Minute eingewechselt worden und hatte in der 83. Minute seinen ersten Bundesligatreffer seit dem 22. Dezember erzielt.

Abschiedsspiel für 2020 geplant

2020 soll es für Robben und Ribéry ein großes Abschiedsspiel geben.

Für die kommende Saison habe er "noch keinen richtigen Plan", sagte Ribéry, "natürlich werde ich noch spielen, aber ich weiß es noch nicht 100-prozentig sicher."

Auch Robben hatte nach seinem emotionalen Comeback am Samstag beim 3:1 gegen Hannover 96 nach über fünfmonatiger Verletzungspause betont, dass er seine Karriere anderswo fortsetzen wolle: "Ich liebe den Fußball - und möchte gerne weiterspielen."

Eberl: "Bundesliga verliert große Fußballer"

Selbst die Ligakonkurrenz, der Robben und Ribéry häufig weh getan haben, hat von den beiden eine hohe Meinung. "Sie haben den Fußball bei Bayern München geprägt. Das haben sie wirklich in einer großartigen Art und Weise gemacht", sagte Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1.

Meistgelesene Artikel

"Aber es ist eben auch ein Beispiel, warum Bayern in der Champions League in diesen engen Spielen vielleicht nicht den Erfolg hatten. Weil solche Spieler eben nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte oder eben auch zu alt sind. Da hat Bayern jetzt Nachholbedarf. Dennoch sind das große Fußballer, die die Bundesliga verlieren wird."

Nächste Artikel
previous article imagenext article image