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Mirko Slomka war bereits von 2010 bis 2013 Cheftrainer von Hannover 96
Mirko Slomka war bereits von 2010 bis 2013 Cheftrainer von Hannover 96 © Getty Images
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Mit Mirko Slomka übernimmt ein alter Bekannter den Trainerposten bei Absteiger Hannover 96. Perspektivisch will er die Niedersachsen zum Aufstieg führen.

Die Rückkehr von Mirko Slomka zu Hannover 96 ist perfekt. Wie der Bundesliga-Absteiger am Dienstag verkündete, wird der 51-Jährige neuer Cheftrainer der Niedersachsen, Thomas Doll muss trotz eines Vertrages bis 2020 seinen Posten räumen.

"Wir werden alle hart daran arbeiten, perspektivisch in die erste Liga zurückkehren zu können", sagte Slomka, der einen Vertrag bis 2021 erhielt.

Von 2010 bis 2013 hatte er die erfolgreichsten Jahre der jüngeren Vereinsgeschichte mitgeprägt: "Wenn man hierher kommt, hat man schon das Gefühl, in der Heimat zu sein."

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Schlaudraff  zum Sportchef befördert

Als Sportdirektor wird dem 51-Jährigen sein früherer Spieler Jan Schlaudraff zur Seite stehen.

"Wir haben hier wundervolle Zeiten gehabt und tolle Momente in Europa erlebt. Jan und ich haben einen gewissen Stallgeruch", sagte Slomka: "Wir kennen den Verein, und das macht es sicherlich leichter, jetzt schnell mit der Arbeit zu starten."

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Ex-Hannover-Profi Schlaudraff sollte eigentlich Assistent der Sportlichen Leitung werden, übernimmt nun aber mehr Verantwortung für die Kaderplanung und ist damit Nachfolger von Manager Horst Heldt, der im April freigestellt worden war.

"Wir wollen agieren und Fußball auf den Platz bringen, der begeistert", sagte der 35-Jährige zur Philosophie des neuen Führungsduos: "Die Fans sollen das Gefühl haben, dass da eine Mannschaft auf dem Platz steht, die marschiert."

Schlaudraff trug von 2008 bis 2015 das 96-Trikot, stand unter Slomka als Spieler auf dem Platz und dribbelte sich als Europacupheld in die Herzen der Fans.

Kind sieht Basis für Neuanfang gelegt

Nach dem schmerzlichen Abstieg unter Trainer Thomas Doll sieht Geschäftsführer Kind die Basis für einen Neuanfang gelegt. "Ein erfolgreicher Trainer und ein junger sportlicher Leiter. Das ist die Synthese, die man braucht", sagte Kind: "Wir sind von beiden überzeugt. Unser Ziel ist der Wiederaufstieg."

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Unter Doll war Hannover in der abgelaufenen Saison zum sechsten Mal aus der Bundesliga abgestiegen. Der 53-Jährige hatte erst Ende Januar André Breitenreiter beerbt.

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