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Mainz - In der kommenden Saison wird Marco Rose die Gladbacher Borussia trainieren. Bei SPORT1 äußert er sich zu den Gründen und spricht über die Zeit, die ihn geprägt hat.

Er ist der Aufsteiger der deutschen Trainerszene.

Jetzt hat sich Marco Rose zu den Gründen seines Wechsels von RB Salzburg zu Borussia Mönchengladbach geäußert.

"Ich habe mich bewusst für die Borussia entscheiden, weil ich dort Fußball und Fan-Power spüre und weil ich weiß, welche Geschichte dieser Verein hat", sagte der gebürtige Leipziger bei SPORT1. "Deswegen freue ich mich darauf."

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Der 42-Jährige beendet im Sommer eine sehr erfolgreiche Zeit bei den Mozartstädtern, die er in der vergangenen Saison zur Meisterschaft und ins Halbfinale der Europa League führte. In dieser Spielzeit folgte das nationale Double.

Vertrauen für Rose Grundvoraussetzung

Zu seiner Erfolgsformel sagte Rose: "Ich versuche immer, authentisch zu sein. Für mich ist es ein unerlässlicher Faktor, sich nicht zu verbiegen oder in einer übertriebenen Art und Weise Dinge durchzudrücken, die sowieso kommen, wenn du es richtig angehst." Wenn man ständig "fest ist und versucht, sich irgendwie durchzuschlängeln, geht das im Fußball immer in die Hose".

Er sei überzeugt, dass man auch an sein Ziel komme, "wenn man persönlich seinen Weg geht und versucht, dabei relativ anständig zu sein". Im Sport gehe es zwar in erster Linie um Leistung, "aber auch um Vertrauen, das ist unerlässlich", erklärte Rose.

"Wenn Zusammenhalt da ist, wenn dich eine Gemeinschaft trägt und du das Gefühl hast, du spürst Vertrauen und die gehen mit dir durch dick und dünn, dann gibt das auf Dauer nachhaltig Kraft. Nur so können Dinge funktionieren."

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Zeit in Mainz war prägend

Besonders geprägt habe ihn seine Zeit bei Mainz 05: "Ich war zwölf Jahre in Mainz. Für mich ist es unerlässlich zu versuchen, man selbst zu bleiben und sich nicht zu verbiegen."

Ob er mit Mönchengladbach auch international spielen wird, ist noch nicht klar.

Die letzten beiden Spieltage werden darüber entscheiden, ob die derzeit sechstplatzierte Borussia in der Champions League, in der Europa League oder gar nicht im Europapokal spielt.

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