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Peter Neururer ist voller Hoffnung, dass es bei Schalke wieder aufwärts geht
Peter Neururer ist voller Hoffnung, dass es bei Schalke wieder aufwärts geht © Getty Images
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Im März freut sich Peter Neururer schon über seiner Bundesliga-Rückkehr. Wenig später stellt der Kulttrainer fest, dass er dem falschen Klub zugesagt hat.

Wenn das mal nicht die verrückteste Geschichte des Jahres ist!

Kult-Trainer Peter Neururer bekam im März einen Anruf des ehemaligen Schalke-Vorstandsvorsitzenden Josef Schnusenberg. Es folgten ein Jobangebot und eine prompte Zusage - im Glauben, neuer S04-Trainer zu werden, was sich dann aber als Irrtum herausstellte.

In einem Interview mit der Rheinischen Post hat Neururer nun verraten, dass sein Engagement als Sportdirektor bei der SG Wattenscheid 09 auf höchst kuriose Art und Weise zustande kam.

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Ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, als Schalke seinen Trainer Domenico Tedesco im zurückliegenden März entlassen hatte, klingelte Neururers Telefon. Schnusenberg fragte den 64-Jährigen, ob er helfen könne, und erzählte ihm, was der Klub alles aufbauen wolle. "Super, da bin ich dabei", antwortete Neururer ohne zu zögern.

"Er hat mir dann direkt klar gemacht, dass ich keine großen Gehaltsforderungen stellen sollte. Auch das war für mich aber kein Problem. Ich habe dann also versprochen, dass ich zu einhundert Prozent dabei bin", schildert Neururer den weiteren Gesprächsverlauf.

Wattenscheid statt Schalke

Dann forderte der ehemalige Bochum-Coach, in der kommenden Saison "nicht das Ziel Champions League" auszugeben. Darauf folgte jedoch peinlich berührtes Schweigen. "Peter'", sagte Schnusenberg. "Wir reden hier über Wattenscheid 09, ich bin da im Aufsichtsrat", fasste Neururer, der dann "erstmal baff" war, Schnusenbergs Reaktion zusammen.

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Angesichts der kuriosen Situation und dass er Schnusenberg bereits sein Wort gegeben hatte, wollte der Ex-Bundesliga-Trainer keinen Rückzieher machen. "Ich hatte ihm mein Wort gegeben. Und wenn ich jemandem ein Versprechen gebe, dann stehe ich auch dazu."

Am 14. März wurde er schließlich offiziell als Sportdirektor beim Regionalligisten Wattenscheid vorgestellt. Selten dürfte ein Engagement in dieser Art zustande gekommen sein.

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