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Hertha BSC v 1. FSV Mainz 05 - Bundesliga
Hertha BSC v 1. FSV Mainz 05 - Bundesliga © Getty Images
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Viele Fans sind alles andere als begeistert, aber Niklas Stark hält das Engagement des millionenschweren Investors für "unabdinglich".

Defensivspieler Niklas Stark vom Bundesligisten Hertha BSC hat den millionenschweren Einstieg von Investor Lars Windhorst beim Hauptstadtklub verteidigt.

"Im modernen Fußball braucht man Geld, um in der Bundesliga konkurrenzfähig zu bleiben. Deswegen brauchen wir diese Investoren, die an uns glauben und die uns auf diesem Level halten oder sogar uns auf ein neues Level heben. Das ist heutzutage einfach unabdinglich", sagte Stark dem Nachrichtenportal t-online.de.

Windhorst hatte Ende Juli 37,5 Prozent der Anteile an der ausgliederten Profi-Tochter des Vereins übernommen, wofür Hertha 125 Millionen Euro erhält. In der kommenden Saison kann Windhorst seinen Anteil gar auf 49,9 Prozent aufstocken.

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"Das würde den Fans sicher auch nicht gefallen"

Dadurch würde der Investitionsbetrag auf über 200 Millionen steigen. Hertha-Manager Michael Preetz hatte mitgeteilt, mit dem frischen Geld auch die Profimannschaft verstärken zu wollen. 

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Dass einige Hertha-Fans das Engagement Windhorsts kritisch sehen, kann Stark nur bedingt nachvollziehen.

"Wenn wir auf der Stelle tapsen und die anderen an uns vorbeiziehen, ist ja auch keiner glücklich. Aber ohne dieses Geld könnten wir zum Beispiel Publikumslieblinge wie Kalou (Stürmer Salomon Kalou/d. Red.) nicht unbedingt halten. Und das würde den Fans sicher auch nicht gefallen", sagte der 24-Jährige.

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