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München - Ein Mann sucht unerlaubt Zutritt zum Trainingsgelände des FC Bayern - und ruft Sicherheitspersonal und Polizei auf den Plan. Vorübergehend wird der Störenfried in Gewahrsam genommen.

Schrecksekunde beim FC Bayern: Ein Mann hat sich am Dienstagmittag unerlaubt Zutritt zum Trainingsgelände des FC Bayern an der Säbener Straße verschafft, um sich dabei offenbar Trainer Niko Kovac und Spielern zu nähern.

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Ordner des Klubs alarmierten die Polizei, wie Polizeisprecher Markus Oehme SPORT1 auf Nachfrage bestätigte: "Ja, es gab einen Polizeieinsatz. Gegen den Mann wurde ein Platzverweis ausgesprochen, der von ihm aber nicht befolgt wurde. So wurde er vorübergehend in Gewahrsam genommen." Inzwischen sei der Störenfried aber wieder auf freiem Fuß.

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"Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Trainer oder Spieler des FC Bayern", führte der Polizeisprecher weiter aus. Die Bild-Zeitung berichtete dazu, dass die Bayern-Akteure gerade das Anschwitzen für das Abendspiel gegen Fenerbahce Istanbul im Rahmen des Audi Cup beendet hatten. 

Der deutsche Rekordmeister bestätigte am Abend vor dem Halbfinalspiel beim Audi Cup gegen Fenerbahce Istanbul den Vorfall.

Kovac spielt Vorfall herunter

Kovac spielte die Sache nach dem 6:1-Sieg herunter. "Da macht man aus einer Mücke einen Elefanten. Das war die kleinste Kleinigkeit, ich habe schon ganz anderes in meinem Leben erlebt. Es war nichts", sagte er.

Der Eindringling soll auf dem Platz geäußert haben, mit den Stars Fußball spielen zu wollen, die zu diesem Zeitpunkt jedoch schon in der Kabine gewesen sein sollen.

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Zum Angriffsziel sei deshalb Kovac geworden, dessen Füße der Täter umklammert haben und dem Bericht zufolge nicht mehr habe loslassen wollen. Die Polizei dementierte das bei SPORT1: "Der Mann hat es nicht geschafft, sich auf dem Trainingsgelände jemandem zu nähern", sagte Oehme. Es sei zu keinem körperlichen Kontakt gekommen.

Der Ordnungsdienst habe den Mann daran gehindert, der Mann sei an einer Schranke gestoppt worden. Die Bayern behalten sich nach SPORT1-Informationen nun allerdings vor, gegen den Mann Anzeige wegen Hausfriedensbruch zu stellen.

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