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FC Bayern: Rummenigge spricht über Mandzukic und weitere Neuzugänge, Mario Mandzukic wechselte vom FC Bayern zu Juventus Turin
Mario Mandzukic wechselte vom FC Bayern zu Juventus Turin © Getty Images
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Karl-Heinz Rummenige spricht Klartext über das angebliche Interesse der Bayern an Mario Mandzukic. Der Bayern-Boss sieht weiteren Handlungsbedarf.

Flügelspieler, Backup-Stürmer, Sechser, Abwehr - beim Rekordmeister gibt es noch einige Transfer-Baustellen. Zum Start der US-Reise hat Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge bemerkenswerte Aussagen zu den Plänen der Bayern getroffen.

Zuletzt mehrten sich Gerüchte über einen Wechsel von Mario Mandzukic in die Bundesliga. Dem BVB soll der Kroate aber bereits abgesagt haben. Nun hat sich Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge zum angeblichen Interesse geäußert und wurde dabei deutlich.

"Ich sage nichts zu Namen, aber in der Richtung ist nichts geplant", sagte Rummenigge bei der Ankunft in Los Angeles im Rahmen der US-Tour. Mandzukic hatte von 2012 bis 2014 beim FC Bayern gespielt und dabei unter anderem 2013 zum Gewinn der Champions League und des Triples einen wichtigen Beitrag geleistet.

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Rummenigge kündigt Transfers für Mittelfeld an

Rummenigge sieht zunächst vor allem auf einer anderen Position Handlungsbedarf auf dem Transfermarkt. "Wir haben zwei gute Flügelspieler mit Coman und Gnabry, die sich beide gut entwickelt haben. Aber wir brauchen allein aus quantitativen Gründen noch einen. Und im Mittelfeld möglicherweise", sagte der 63-Jährige.

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Auch einen Mittelfeldspieler werde man "möglicherweise" noch holen. Das Thema Tempo findet Rummenigge hier aber überschätzt: "Den besten Mittelfeldspieler, den wir die letzten zehn Jahre wahrscheinlich hatten, war Xabi Alonso. Das war ein Stratege. Er hat auf dem Platz wie ein General gearbeitet. Schnell war er aber nicht. Von seiner Klasse her war er aber toll."

Kein Handlungsbedarf mehr in der Defensive

Auf jeden Fall gehalten werden soll Robert Lewandowski. "Eingetütet" sei die Vertragsverlängerung des viermaligen Bundesliga-Torschützenkönigs noch nicht, aber der polnische Nationalspieler fühle sich bei den Münchnern "extrem wohl". Lewandowski sei "ein Spieler, der kann leicht noch einige Jahre auf dem Niveau spielen. Wenn man solch einen Spieler hat, dann gibt man ihn auch nicht ab", sagte Rummenigge: "Deswegen haben wir im letzten Jahr auch entschieden, in der Richtung gar nicht nachzudenken."

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Auch zu Jérôme Boateng äußerte sich Rummenigge. Man "müsse abwarten, was sich da entwickelt", meinte der Bayern-Boss zum Verteidiger, dem am Saisonende von Präsident Uli Hoeneß noch der Abgang empfohlen worden war.

Akuten Bedarf in der Defensive sieht Rummenigge aber nicht. "Ich habe keine Sorge, auch wenn andere Vereine groß einkaufen. Wenn ich mir allein unsere Abwehr anschaue, mit Alaba, Hernández, Süle, Kimmich, Pavard. Da sehe ich auf diesen Positionen wenig Besseres in Europa."

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