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Deniz Aytekin fällt bei der Leistungsprüfung der Schiedsrichter durch. Bei SPORT1 spricht der 40-Jährige über die Gründe und gibt sich zuversichtlich.

Erst die Ehrung zum Schiedsrichter des Jahres, dann der Rückschlag: Deniz Aytekin droht den Saisonstart der Bundesliga zu verpassen. Trotz des nicht bestandenen Leistungstests gibt sich der Unparteiische aber zuversichtlich.

"Nicht geschafft ist so eine Sache, ich kann darüber nur schmunzeln", sagte Aytekin im Gespräch mit SPORT1. "Jeder weiß, wie akribisch wir arbeiten. Wenn ein Spieler sich verletzt und nicht voll durchzieht, ist das ganz normal. Und sowas kann auch bei uns Schiedsrichtern, in meinem Fall sogar einem erfahrenen, passieren." 

Aytekin besteht Leistungsprüfung nicht

Aytekin musste am Dienstag die von der FIFA vorgeschriebene Leistungsprüfung der Schiedsrichter in Grassau angeschlagen abbrechen. Die Referees haben aber die Möglichkeit, die Prüfung zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.

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Unmittelbar zuvor wurde Aytekin vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) erstmals in seiner Karriere als Schiedsrichter des Jahres ausgezeichnet.

Aytekin gelassen: "Sind auch nur Menschen"

"Dass es zusammen mit der Auszeichnung zum Schiedsrichter des Jahres fällt, wird natürlich noch mehr aufgegriffen. Aber das stört mich nicht, wir sind auch Menschen und können uns auch mal verletzen. Man kann nicht erwarten, dass wir auf Knopfdruck funktionieren", ergänzte Aytekin.

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Sein vorzeitiges Ausscheiden hatte auch mit den Witterungsbedingungen vor Ort zu tun. "Ich war optimal vorbereitet, der Boden war halt nass, ich bin weggerutscht und es hat gezogen. Früher wäre ich noch komplett durchgegangen und hätte mir eine größere Verletzung geholt", sagte der 40-Jährige. Er rechne damit, in zwei bis drei Wochen wieder fit zu sein und dann den Test erfolgreich absolvieren zu können.

In der Sommerpause sorgte der Unparteiische mit einem Gastauftritt als DJ für Aufsehen.

Aytekin in bester Gesellschaft

Aytekin ist aber nicht der einzige Schiedsrichter, der zur Nachprüfung muss. Auch Marco Fritz, Tobias Welz, Manuel Gräfe, Benjamin Brand, Sören Storks und Bibiana Steinhaus bestanden den Test zunächst nicht, beziehungsweise traten aufgrund von Verletzungen gar nicht erst an.

Auch ohne bestandene Prüfung dürfen die Referees aber zumindest als Video-Assistenten im Kölner Keller eingesetzt werden.

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