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Kai Havertz steht wohl vor seiner letzten Saison in Leverkusen. Das Supertalent plant im Sommer 2020 den nächsten Schritt. Acht Interessenten stehen Schlange.

Wie es um die Coolness von Kai Havertz bestellt ist, zeigte der 20-Jährige bereits am ersten Spieltag der noch jungen Saison.

Mal wieder, möchte man meinen, denn das Supertalent machte beim 3:2-Heimsieg gegen den SC Paderborn einfach dort weiter, wo er in der vergangenen Spielzeit aufgehört hatte: Mit einem Traumtor, cleveren Pässen und jeder Menge Spielwitz. Sein 2:1-Führungstreffer war bereits sein 30. Tor für Bayer 04 Leverkusen – im bereits 107. Pflichtspiel. Hinzukommen nochmal 22 Assists. 

Wie lange aber wird er noch im Trikot der Werkself zaubern? Wohl nur noch diese Saison. 

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Nächster Karriereschritt folgt wohl 2020

Havertz selbst hat bereits schon mehrfach geäußert, sich zum richtigen Zeitpunkt den nächsten Karriereschritt zuzutrauen. Dieser soll und wird, sofern nichts Unvorhergesehenes passiert, im kommenden Sommer erfolgen.

Ein Wechsel des Leverkusener Zauberers scheiterte in diesem Sommer vor allem am Veto von Bayer-Boss Rudi Völler. Anfragen von Top-Klubs gab es zu Genüge, vorbereitete Angebote ebenso. Jedoch wurden Gespräche in den vergangenen Wochen nicht konkretisiert – wegen Völler. 

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2020 jedoch wird wohl auch Bayers Macher nicht verhindern können, dass das wohl größter Leverkusener Juwel aller Zeiten den Verein trotz eines Vertrags bis 2022 verlässt – für eine Rekordsumme!

Ablöse orientiert sich an Félix und de Jong

Nach SPORT1-Informationen kann der Klub nach jetzigem Stand mit einer Ablösesumme um die 100 Millionen Euro rechnen. Als Richtwerte gelten die diesjährigen Sommer-Transfers des 19-jährigen Joao Félix, der für rund 125 Millionen Euro zu Atlético Madrid wechselte, sowie des 22 Jahre alten Frenkie de Jong, der sich dem FC Barcelona anschloss. Beides Mittelfeldspieler, wie Havertz. 

Allerdings steht nach SPORT1-Information noch längst nicht fest, welchem Verein sich Havertz im kommenden Sommer anschließen wird, wenn er denn wechseln sollte. Weder mit dem FC Bayern noch mit irgendeinem anderen europäischen Top-Klub hat die Havertz-Seite einen Vorvertrag abgeschlossen. Auch ein mündliches Wechsel-Zugeständnis gibt es nicht. 

Klar ist aber auch, dass vor allem die Münchner alles dafür tun werden, den deutschen Nationalspieler (drei Länderspiele) zu verpflichten. Bereits in diesem Sommer hätten sie das gerne getan, Völler jedoch verhinderte diesen Wechsel. 

Europas Spitzenklubs stehen Schlange

Allerdings werden die Münchner nicht nur viel Geld investieren, sondern auch viel Überzeugungsarbeit leisten müssen, um Havertz für sich zu gewinnen. Denn die Liste potentieller Abnehmer ist prominent: Aus Spanien sind dies nach SPORT1-Informationen Barcelona und Real Madrid. Aus England gehören Manchester City, Chelsea, Manchester United, Liverpool und der FC Arsenal zu den Haupt-Interessenten. Allesamt Vereine, die sich den gebürtigen Aachener durchaus leisten könnten.

Einen Wechsel nach Italien (etwa zu Juventus Turin) oder Frankreich (etwa zu Paris Saint-Germain) schließt Havertz nach SPORT1-Informationen derzeit aus. Entweder bleibt er in Deutschland, oder es zieht ihn nach Spanien oder England. Die Europameisterschaft 2020 wird wohl sein erstes Turnier im Team von Bundestrainer Jogi Löw werden. Ein Sprungbrett, das er nutzen will. 

Die Chancen der Bayern jedoch stehen nicht schlecht. Die Havertz-Seite pflegt seit langem beste Beziehungen zum Rekordmeister und berät auch FCB-Star Serge Gnabry. Beide Seiten schätzen einander und kommunizieren regelmäßig. Aber: Seit seiner Kindheit ist Havertz Fan des FC Barcelona. 

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