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Johannes Eggestein flog mit Gelb-Rot vom Platz
Johannes Eggestein flog mit Gelb-Rot vom Platz © Getty Images
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Sinsheim - Hoffenheim und Werder Bremen liefern sich ein enges Duell. Die Bremer sind maßlos enttäuscht - und hadern mit Schiedsrichter Sascha Stegemann.

Die Profis von Werder Bremen fielen nach dem Abpfiff und der zweiten Pleite der noch jungen Saison zu Boden. Die Enttäuschung war riesengroß, denn das 2:3 (1:0) bei der TSG Hoffenheim verstärkt den Druck auf die Hanseaten. Auf der Gegenseite ließ sich TSG-Coach Alfred Schreuder von den Fans der Kraichgauer feiern.

Die Bremer allerdings haderten auch mit dem Schiedsrichter Sascha Stegemann, der einem weiteren Treffer von Niclas Füllkrug (71.) die Anerkennung verweigerte. "Ich habe die Berührung mit der Hand nicht gespürt", sagte Füllkrug bei Sky, "aber laut Regelwerk ist das halt kein Tor." Zufrieden war er allerdings mit der Entscheidung des Unparteiischen nicht. (Das Spiel zum Nachlesen im LIVETICKER)

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Eggestein fliegt mit Gelb-Rot vom Platz

Ermin Bicakcic (54.), Neuzugang Ihlas Bebou (59.) und Pavel Kaderabek (87.) trafen für Hoffenheim. Rückkehrer Füllkrug (42.) und Yuya Osako (81.) waren für Werder erfolgreich. Bremen verlor außerdem Johannes Eggestein in der 77. Minute wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot. "Wir haben die Tore zu einfach hergeschenkt", äußerte Bremens Davy Klaassen.

Nach dem Hoffenheimer Doppelschlag nahm die Begegnung Fahrt auf. Bremen drängte auf den Ausgleich, die TSG konterte. In der 71. Minute griff besagte neue Handspielregel zu Ungunsten der Gäste. (Tabelle der Bundesliga)

Das zunächst gegebene 2:2 durch Füllkrug wurde nach Videobeweis zu Recht zurückgenommen, weil Füllkrug den Ball an den Arm bekommen hatte. Kurz darauf musste Eggestein vom Platz. Das waren an diesem Tag zu viele Rückschläge für die Norddeutschen.

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Schwache Anfangsphase beider Teams

Die 27.333 Zuschauer in der Sinsheimer Arena sahen zu Beginn eine zerfahrene Partie. Die Gastgeber, die auf Andrej Kramaric, Benjamin Hübner und Steven Zuber verzichten mussten, leisteten sich viele Fehler bei ihren Offensivbemühungen.

Die Bremer, bei denen Milot Rashica, Ludwig Augustinsson, Philipp Bargfrede, Sebastian Langkamp und Milos Veljkovic fehlten, machten es nicht besser. Entsprechend war das Niveau in der Anfangsphase äußerst überschaubar. Chancen konnte kein Team zunächst verbuchen.

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Toprak muss früh raus

Die Gäste, die kurz vor der Verpflichtung von Nabil Bentaleb vom Ligarivalen Schalke 04 stehen sollen, mussten schon nach 17 Minuten wechseln. Ömer Toprak konnte aufgrund einer Wadenverletzung nicht weitermachen. Für den Abwehrchef kam Kevin Möhwald. (Spielplan der Bundesliga)

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Der Kopfball-Treffer Füllkrugs nach einer Ecke von Nuri Sahin war im Übrigen das erste Tor des Angreifers für Werder seit dem 20. Oktober 2012. An diesem Tag aber nur ein schwacher Trost.

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