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Niklas Süle spricht Renato Sanches bei SPORT1 Mut zu und erklärt, warum der abwanderungswillige Mittelfeldspieler beim FC Bayern bleiben sollte.

Mit deutlichen Worten hat Niklas Süle Teamkollege Renato Sanches ins Gewissen geredet und dem abwanderungswilligen Mittelfeldspieler des FC Bayern Mut zugesprochen. 

"Natürlich gibt es viele Weltklassespieler beim FC Bayern, die Konkurrenz ist groß. Er muss so auftreten, dass der Trainer nicht an ihm vorbeikommt", sagte Süle bei SPORT1.

Süle geht nach wie vor davon aus, dass sich Sanches bei den Bayern durchsetzen kann. "Er hatte bislang keine einfache Zeit hier. Aber er hat sich unglaublich gesteigert, ist im Training oft der beste Mann. Er ist ein Spieler, der den Unterschied machen kann", erklärte Süle. 

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Ein wenig kann Süle den Unmut von Sanches, der an diesem Sonntag seinen 22. Geburtstag feierte, verstehen. "Jeder junge Spieler braucht Spielpraxis, um sich zu entwickeln", sagte Süle: "Ich bin aber der Meinung, dass er die hier bekommen wird."

Sanches: "Fünf Minuten nicht genug"

Sanches war bei Bayerns 2:2 zum Bundesliga-Auftakt gegen Hertha BSC am Freitag nur in den letzten fünf Minuten zum Einsatz gekommen und hatte danach aus seinem erneuten Frust keinen Hehl gemacht. 

Er sei "natürlich" traurig. Auf die SPORT1-Frage, ob er die Münchner nun doch verlassen wolle, antwortete der Portugiese mit einem "Ja".

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"Die Situation ist nicht gut für mich. Das ist das zweite Mal, dass ich den Klub verlassen wollte und man mich nicht hat gehen lassen", klagte Sanches und betonte: "Fünf Minuten sind nicht genug für mich!"

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Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge mahnte Sanches jedoch zu Ruhe: "Es ist nicht angebracht, dass man nach dem ersten oder zweiten Spiel so erbost hier davonläuft." 

Einen Transfer von Sanches schloss er aus: "Wir werden ihn nicht verkaufen, das geht nicht. Er tut gut daran, Ruhe zu geben." 

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