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Timo Werner verlängert seinen Vertrag bei RB Leipzig ©
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München - Timo Werner verlängert seinen Vertrag bei RB Leipzig. Es ist eine spektakuläre Wende des Transferpokers, die auch den FC Bayern betreffen könnte.

Die spektakuläre Wende im Transferpoker um Timo Werner ist Gewissheit. 

Der deutsche Nationalspieler verlängert seinen Vertrag bei RB Leipzig bis 2023. Der kicker berichtet, dass der Kontrakt eine Ausstiegsklausel beinhaltet, die bei etwa 30 Millionen Euro liegen soll. 

Ursprünglich wäre sein Arbeitspapier bereits im nächsten Sommer ausgelaufen. Das monatelange Tauziehen seines Klubs hat sich damit gelohnt. 

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Werner und die Verantwortlichen von RB Leipzig erleichtert

Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff bestätigte die Vertragsverlängerung im Vorlauf des heutigen Bundesligaspiels gegen Eintracht Frankfurt (ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) bei Sky. "Wir sind froh, dass die Verhandlungen mit Timo Werner nun zu einem positiven Ende geführt haben und er sich zur Vertragsverlängerung mit uns entschieden hat", sagte der 44-Jährige und berichtete von "vielen intensiven Gesprächen" mit Werner. 

"Das ist ein sehr positives Signal und unterstreicht auch unser Ziel, unsere Stammkräfte langfristig an uns zu binden", sagte Sportdirektor Markus Krösche. 

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Auch Werner selbst gab sich erleichtert: "Ich bin froh, dass ich bei RB Leipzig unterschrieben und somit meinen Vertrag verlängert habe. Natürlich hat sich dieser Prozess jetzt sehr lange hingezogen, aber ich wollte mir wirklich vollumfänglich sicher sein, dass ich bei diesem Klub die nächsten Entwicklungsschritte machen kann", wird er in der zur Verlängerung veröffentlichten Klub-Mitteilung zitiert. "Und für die richtigen Entscheidungen braucht man halt ab und zu einfach länger. Jetzt kann ich mich voll und ganz darauf konzentrieren, mit unserem Team wieder eine möglichst erfolgreiche Saison zu spielen."

Überraschender Deal - auch für den FC Bayern

Werners Unterschrift unter den neuen Vertrag kommt überraschend. Zwar hatte RB schon seit Monaten mit allen Mitteln versucht, den Stürmer zu halten. Allerdings hatte es danach ausgesehen, dass der 23-Jährige den Klub im nächsten Sommer ablösefrei verlassen würde. Dieses Szenario ist nun vom Tisch.

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Von einer ablösefreien Verpflichtung könnte auch der FC Bayern ausgegangen sein, der in diesem Sommer keinen konkreten Versuch unternommen hatte, den Leipziger zu holen.

Innerhalb von Deutschland war für Werner nur ein Wechsel zum FC Bayern infrage gekommen. Doch beim Rekordmeister schwanden für Werner zuletzt die Chancen auf einen Platz im Star-Ensemble. Nach den Verpflichtungen von Ivan Perisic und des Brasilianers Philippe  Coutinho hatten die Münchner ihren Bedarf an weiteren Offensivspielern gedeckt.

Stattdessen hatte Atlético Madrid ein Angebot in Leipzig hinterlegt. Der spanische Klub wollte allerdings nicht mehr als 40 Millionen Euro zahlen. Außerdem soll Werner einen Wechsel ins Ausland abgelehnt haben.

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