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Huub Stevens will die Worte von Clemens Tönnies zwar nicht gut heißen, spricht sich aber für eine zweite Chance für den Aufsichtsrats-Chef aus.

Huub Stevens hat sich in der Causa Clemens Tönnies zu Wort gemeldet.

Der Jahrhunderttrainer des FC Schalke setzte sich für den im Zuge eines Rassismus-Eklats schwer in die Kritik geratenen Aufsichtsrat-Chefs ein.

Tönnies habe "etwas gesagt, dass so nicht geht", urteilte der 65-Jährige im Interview mit der Bild-Zeitung zwar - wegen einer "ehrlichen" Entschuldigung habe der Schalke-Boss aber auch eine zweite Chance verdient. 

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"Was Clemens in der Vergangenheit für den Verein getan hat, war unglaublich", sagte Stevens, der seit 2018 wie Tönnies im Aufsichtsrat des S04 sitzt. Er hoffe, dass Tönnies seine Arbeit auf Schalke "noch viele Jahre fortsetzt".

Tönnies lässt Amt ruhen

Der Unternehmer hatte sich am Donnerstag vergangener Woche bei der Festveranstaltung zum "Tag des Handwerks" in Paderborn in seiner Rede zum Thema "Unternehmertum mit Verantwortung - Wege in die Zukunft der Lebensmittelerzeugung" eine rassistische Entgleisung geleistet.

Der Klub-Chef empfahl dabei die Finanzierung von Kraftwerken in Afrika und sagte: "Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn's dunkel ist, Kinder zu produzieren." 

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Dennoch war er um einen Vereinsausschluss herum gekommen. Der fünfköpfige Ehrenrat des FC Schalke beschloss am Dienstag nach einer mehrstündigen Sitzung, dass der "erhobene Vorwurf des Rassismus" gegen den 63 Jahre alten Aufsichtsratsvorsitzenden "unbegründet" sei. Tönnies werde sein Amt für drei Monate ruhen lassen.

Die Entscheidung sorgte für eine weitere Welle der Entrüstung – auch unter den eigenen Anhängern.  

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