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Fritz von Thurn und Taxis
Fritz von Thurn und Taxis hatte seine Karriere als Kommentator eigentlich 2017 beendet © DAZN
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Fritz von Thurn und Taxis kehrt als Kommentator auf die große Bühne zurück. Bei DAZN begleitet er den Bundesliga-Auftakt - und erklärt was er nicht mehr machen wird.

Wenn der FC Bayern und Hertha BSC die neue Bundesliga-Saison eröffnen (Bundesliga: FC Bayern - Hertha BSC ab 20.30 Uhr im LIVETICKER), feiert ein Urgestein der Liga sein Comeback.

Der langjährige Sky-Kommentator Fritz von Thurn und Taxis wird am Mikrofon dabei sein, wenn DAZN am Freitagabend erstmals ein Bundesliga-Spiel live überträgt.

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Der 69-Jährige wird die Auftaktpartie an der Seite von Kommentator Uli Hebel begleiten. Die Aufgabenteilung haben beide noch nicht klar besprochen.

"Das werden wir instinktmäßig lösen. Wir harmonieren menschlich sehr gut, dass wird sich auch vor dem Mikro so darstellen", sagte von Thurn und Taxis im Gespräch mit DAZN. "Ich komme aus einer früheren Generation. Da wurde sehr viel Wert darauf gelegt, nicht zu viel zu sprechen. Als Kommentator neigst Du immer dazu, zu viel zu sprechen. Und wenn Du dann noch einen zweiten Mann dabei hast, wird es sowieso zu viel. Da ist Disziplin gefordert und notwendig."

"Ich bin für eine gute Balance"

Die DAZN-Kunden haben die Wahl: entweder die normale Ton-Option mit Kommentator Jan Platte und Experte Ralph Gunesch oder jene Variante mit von Thurn und Taxis und Hebel.

Der Routinier will an seinem Stil aus früheren Zeiten nicht zu viel ändern. "Ich weiß, dass in den letzten Jahren die Taktik ein wesentlicher Faktor im Kommentar geworden ist. Für mich zu viel, aber ich bin auch eine andere Generation. Ich bin immer dafür, eine gute Balance zu haben, auch analytisch zu sein, aber eben nicht nur", erklärte von Thurn und Taxis.

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Von Thurn und Taxis sieht sich als Beisitzer

Er war für zahlreiche Medien als Journalist und Kommentator tätig - am längsten für Premiere/Sky, wo er 1993 als Chefkommentator begann. 2017 beendete er seine Karriere bei Sky mit dem DFB-Pokal-Finale zwischen Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt. Jetzt ist von Thurn und Taxis zurück - wenn auch vorerst nur für ein Spiel.

Eine Rückkehr sei für ihn nur in der jetzigen Konstellation denkbar gewesen, versicherte er. Frühere Offerten habe er ausgeschlagen. "Ich bin in den Gesprächen sehr stur geblieben und habe gesagt, dass ich nicht mehr als Chef-Kommentator arbeiten werde. Aber ich konnte mir vorstellen, dazu zu gehen, sozusagen als Beisitzer. Da kann ich aus meinem Fundus schöpfen. Und das kam bei DAZN ganz gut an", sagte von Thurn und Taxis:

"Sonst wäre es auch nichts geworden. Ich hab mich für verschiedene Sender damit beschäftigen müssen und bin immer hart geblieben. Denn nach fast 50 Jahren ist dann auch irgendwann mal Schluss."

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