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München - Notlösung oder Coup? Der Doppelpass diskutiert den anstehenden Wechsel von Ivan Perisic zum FC Bayern. Skeptisch sieht den Deal vor allem Mario Basler.

Noch ist der Transfer von Ivan Perisic nicht offiziell vermeldet worden - aber nach SPORT1-Informationen ist der Deal abgemachte Sache.

Der Außenstürmer wird für ein Jahr für fünf Millionen Euro von Inter Mailand ausgeliehen, die anschließende Kaufoption soll 25 Millionen Euro betragen.

Effenberg: Perisic "herausragender Spieler"

Dass der 30 Jahre alte Kroate dem deutschen Rekordmeister weiterhelfen wird, davon ist Stefan Effenberg überzeugt. "Ich weiß nicht, ob er eine Notlösung ist. Ich finde, Perisic ist ein herausragender Spieler. 30 heißt im Fußball nichts. Ich bin mit 30 zum FC Bayern gekommen und wir haben große Erfolge gefeiert", sagte der SPORT1-Experte im CHECK24 Doppelpass.

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"Aus der Situation arbeitet der FC Bayern an weiteren Transfers. Und wenn der dann Perisic heißt, würde ich das sofort unterschreiben. Ich finde den Transfer sehr positiv. Perisic kann den Bayern sofort weiterhelfen und braucht keine Eingewöhnungszeit", fügte der Champions-League-Sieger von 2001 hinzu.

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Schwarz lobt Perisic

Mainz-Trainer Sandro Schwarz pflichtet dem früheren Bayern-Star bei. "Es ist nicht als Notlösung zu sehen, weil er ein guter, herausragender Spieler ist, der die Bayern definitiv verstärken wird. Ich glaube, dass der Transfer der Situation mit Leroy Sané geschuldet ist."

Mario Basler ist dagegen skeptischer, sollten die Bayern nicht noch auf dem Flügel nachlegen: "Perisic ist zu wenig, der Kader ist nicht groß genug. Bayern wird Druck bekommen. Der Kader des BVB ist besser aufgestellt", ist der SPORT1-Experte überzeugt.

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