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Schalke-Sportvorstand Jochen Schneider sieht den Wirbel um die Handspiele des FC Bayern entspannt. Er nimmt den Unparteiischen in Schutz.

Schalke-Boss Jochen Schneider hat im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1 über die strittigen Szenen der Partie gegen den FC Bayern (0:3) und die Schiedsrichterleistung gesprochen.

Schiedsrichter Marco Fritz hatte den Königsblauen nach Handspielen von Benjamin Pavard und Ivan Perisic jeweils einen Strafstoß verweigert. "Das müssen wir so hinnehmen. Wir haben mit Marco Fritz einen der besten und menschlich angenehmsten Schiedsrichter der Bundesliga. Das Wort verpfiffen ist zu starker Tobak", erklärte Schneider. 

"Wort verpfiffen ist deplatziert"

Er ergänzte: "Er (Marco Fritz, Anm. d. Red.) hat im Nachhinein gesagt, dass er einen Elfmeter bei der Pavard-Szene geben würde. Aber es ist eine Teamentscheidung, das Wort verpfiffen ist deplatziert."

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Schneider sieht die Schiedsrichter-Entscheidungen nicht als maßgeblich für die Niederlage an: "Wir wurden nicht verpfiffen." Der 48-Jährige sagte aber auch: "Wenn wir einen Elfmeter kriegen und machen ihn rein, dann steht es 1:2. Dann haben wir ein anderes Spiel. Bei einem 1:2 hätte die Arena noch mehr gekocht. Dann hätte ich es sehen wollen, wie das Spiel zu Ende geht."

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Schneider äußerte vielmehr Kritik am Videobeweis: "Wenn es um faktische Entscheidungen geht - Abseits, Foul im Sechzehner oder nicht - bin ich ein großer Verfechter. Er soll bei krassen Fehlentscheidungen eingreifen, aber was ist das?" Einmal werde er so angewandt, "dass der Schiedsrichter zweimal raus geht, bei einem anderen Mal nicht", bemängelte der Schalker Sportvorstand. 

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