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Hamburg - Marco Reus verrät, dass er Kai Havertz nach Dortmund lotsen will. BVB-Sportdirektor Michael Zorc reagiert auf die Aussagen seines Kapitäns.

Wie gefährlich wird Marco Reus für den FC Bayern?

Nicht nur, weil der 30-Jährige seit Monaten in Topverfassung ist und mit Borussia Dortmund Dortmund den Meistertitel anvisiert. "BVB-Scout" Reus hat am Mittwoch erstmals verraten, dass er dem FC Bayern Kai Havertz streitig machen will!

Im Gespräch mit SPORT1 ging es eigentlich um die Frage, ob er dem 20 Jahre alten Supertalent den Sprung zum FC Bayern zutraut. Die klare Antwort von Reus: "Ich werde alles versuchen, ihn nach Dortmund zu lotsen."

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Reus verspricht: "Ich weiß nicht, wie weit es ablösesummentechnisch noch in die Höhe geht und es Dortmund vielleicht nicht zu viel ist. Aber ich werde mein Bestes geben. So, wie ich es bei Julian (Brandt, d. Red.) gemacht habe. Und ich habe mit Julian ja noch einen Verbündeten, der ihn noch sehr gut kennt. Von daher warten wir es mal ab.”

Der Hintergrund: Brandt verriet neulich, dass Reus auf einer Länderspielreise auf ihn zugekommen sei und ihm klargemacht habe, dass er "unbedingt will", dass Brandt zu Dortmund komme. "Es löst zumindest schon etwas in dir aus, wenn ein Spieler wie Marco dir das sagt. Das hat schon gut getan", sagte Brandt, der diesen Sommer von Leverkusen zu den Schwarz-Gelben wechselte. 

Um die 100 Millionen Euro Ablöse für Havertz

Bislang wurden die Dortmunder noch nicht zu den Vereinen gezählt, die realistische Chancen auf einen Wechsel des Supertalents haben, der wohl im Sommer 2020 erfolgen wird. Kostenpunkt: Wohl um die 100 Millionen Euro.

Nach SPORT1-Informationen wollen ihn die Bayern nächste Saison unbedingt verpflichten, nachdem sie sich diesen Sommer bereits eine Absage von Bayer-Boss Rudi Völler eingeholt hatten. Weitere Havertz-Interessenten sind Barcelona, Real Madrid, Manchester City, Chelsea, Manchester United, Liverpool und der FC Arsenal. Einen Wechsel nach Italien (etwa zu Juventus Turin) oder Frankreich (etwa zu Paris Saint-Germain) schließt Havertz nach SPORT1-Informationen derzeit aus. 

Was Havertz über Reus' Werben denkt, ist noch nicht klar. Er wird aber wissen, dass der Dortmunder ein Fan von ihm ist. Beide hatten am Mittwoch auch sichtlich Spaß, als sie eng unklammert eine gemeinsame Aufwärmübung absolvierten. 

Reus: Havertz kann einer der Größten werden 

"Der Junge hat enormes Potenzial. Das sieht man einfach. Wenn er weiter auf dem Boden bleibt. Wie ich ihn vom Typ her kenne, tut er das auch. Es wird auch interessant zu sehen sein, wenn er mal eine Phase bekommt, die vielleicht nicht so gut ist und wie er dann da rauskommt", sagt Reus bei SPORT1.

"Aber wenn er stabil bleibt und ein gutes Umfeld hat, spricht nichts dagegen, dass er bald einer der Größten wird. Aber wie bei jedem Spieler auch gibt es Dinge, die man noch dazulernen kann. Da spielt die Erfahrung auch eine Rolle. Er ist ein sensationeller Spieler, den man natürlich gerne selbst in den eigenen Reihen hätte."

Unterdessen reagierte auch BVB-Sportdirektor Michael Zorc auf kicker-Nachfrage auf die Aussagen seines Kapitäns: "Alle Beteiligten tun gut daran, sich auf die gerade laufende Saison zu konzentrieren."

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Vorerst spielen die beiden aber nur im DFB-Dress zusammen und wollen für die vorzeitige EM-Qualifikation sorgen. 

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