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Wolfsburg - In einer intensiven Partie kommt der VfL Wolfsburg gegen die TSG 1899 Hoffenheim nicht über ein Remis hinaus. Am Ende sind die Gäste dem Sieg sogar näher.

Startrekord, aber wieder kein Dreier: Der VfL Wolfsburg hat den Sprung auf den dritten Platz der Fußball-Bundesliga verpasst.

Die Wölfe kamen im Montagabendspiel gegen die TSG Hoffenheim nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus und warten seit nunmehr drei Spielen auf einen Sieg. (LIVETICKER zum Nachlesen)

TSG-Jubilar Sebastian Rudy brachte Hoffenheim in seinem 200. Bundesligaspiel für die Kraichgauer mit einem sehenswerten Volleyschuss früh in Führung (6.). Für den Wolfsburger Ausgleich sorgte Admir Mehmedi nach tollem Doppelpass mit Wout Weghorst (36.).

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Pervan rettet Wolfsburg Remis

Am Ende sicherte Torhüter Pavao Pervan dem VfL mit zwei Paraden gegen die eingewechselten Christoph Baumgartner (81.) und Sargis Adamyan (88.) das Remis. (Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga)

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"Wenn man das ganze Spiel betrachtet, waren wir die erste Halbzeit besser, die zweite Halbzeit war dann ausgeglichen. Schlussendlich müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein", sagte Wolfsburgs Maximilian Arnold bei DAZN.

TSG-Torschütze Rudy haderte vor allem mit den vergebenen Hochkarätern kurz vor Schluss: "Wir wollten mit einem Sieg nach Hause fahren, das haben wir nicht geschafft, deswegen können wir nicht zufrieden sein."

Zwar blieb die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner auch im fünften Spiel der Saison ungeschlagen und stellte damit eine neue Klub-Bestmarke in 22 Jahren Bundesliga-Zugehörigkeit auf - doch statt mit einem Heimsieg nach Punkten zu Bayern München aufzuschließen, ist der VfL Achter. Hoffenheim, das weiter auf den zweiten Saisonsieg wartet, rangiert mit fünf Punkten auf Rang elf. (Die Bundesliga-Tabelle)

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Vor den Augen des Ex-Hoffenheimers und jetzigen Leipzig-Coachs Julian Nagelsmann lieferten sich beide Teams ein Spiel mit offenem Visier und vor allem in der ersten Hälfte hohem Unterhaltungswert. Begünstigt von einer hohen Fehlerquote in den Defensivreihen boten sich zahlreiche Torchancen.

Skov-Hammer an die Latte

Für Hoffenheim vergaben Ihlas Bebou (21.), Robert Skov, der das Leder kurz vor der Pause aus 20 Meter an die Unterkante der Latte hämmerte, und Pavel Kaderabek per Kopf (48.). Die Gastgeber hatten beste Möglichkeiten durch William (35.) und Weghorst (38.).

Pech hatte der VfL, als ein vermeintlicher Treffer durch Josip Brekalo nach Videobeweis wegen Handspiels nicht gegeben (39.) wurde. Zudem traf Mehmedi (61.) aus dem Abseits.

Atmosphärisch hatte das erste Montagsspiel der Saison dagegen lange Zeit nicht viel zu bieten. Zum einen war die Volkswagen-Arena mit 21.120 Zuschauern lange nicht voll. Zum anderen machte sich der Stimmungsboykott der VfL-Fans bemerkbar, die aus Protest gegen die Anstoßzeit über die gesamte erste Halbzeit auf ihren Support verzichten.

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Schon im Vorfeld der Partie hatte die Spielansetzung für Ärger gesorgt. TSG-Coach Schreuder bedauerte, dass aufgrund des ungewohnten Termins nur knapp 100 Anhänger die Kraichgauer am Montagabend nach Niedersachsen begleiteten. "Man spielt Fußball auch für die Fans, insofern ist das schade", sagte der Niederländer.

Das Montagsduell ist das erste von fünf Spielen in dieser Spielzeit, nach weiteren fünf Begegnungen in der Saison 2020/2021 wird der höchst umstrittene Termin aufgegeben. Was Schreuder explizit befürwortet: "Bis dahin aber müssen wir noch damit umgehen."

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