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München - Oliver Kahn wird beim FC Bayern zum Nachfolger von Karl-Heinz Rummenigge aufgebaut. Edmund Stoiber erklärt, was für Kahn spricht.

Am Freitag stellte der FC Bayern die Weichen für den Umbruch in der Chefetage.

Wie der deutsche Rekordmeister bekannt gab, wird der frühere Kapitän Oliver Kahn zum 1. Januar 2020 in den Vorstand der FC Bayern München AG berufen. Kahn unterschrieb einen Fünf-Jahres-Vertrag und wird zunächst einfaches Mitglied des Vorstandes unter dem Vorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge - ehe er am 31. Dezember 2021 dessen Amt übernehmen wird.

Im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1 erklärte Edmund Stoiber, Aufsichtsratsmitglied und Vorsitzender des Verwaltungsbeirats des FC Bayern, was Kahn für die Rummenigge-Nachfolge prädestiniert.

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"Wir haben im Aufsichtsrat lange diskutiert: Soll der Nachfolger von Rummenigge ein Fußballer sein, oder ein Mann von außerhalb mit Management-Kompetenz? Ja, ein Fußballer, und nicht nur irgendein Fußballer. Kahn hat im Aufsichtsrat eine brillante Performance, eine brillante Präsentation hingelegt. Da bin ich wirklich zufrieden", sagte der ehemalige bayerische Ministerpräsident.

Stoiber: "Hoeneß wird keine öffentlichen Ratschläge geben"

Für Stoiber steht zudem fest, dass der scheidende Präsident Uli Hoeneß in Zukunft Kahn von außen keine Ratschläge geben wird: "Das wird er nie tun."

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Hoeneß, der bei der nächsten Präsidentschaftswahl nicht mehr kandidieren wird, werde sich laut Stoiber aber nicht generell aus allen Belangen beim FC Bayern heraushalten und sich bei Bedarf einschalten.

"Wenn er um Rat gefragt wird, gar keine Frage. Aber er wird den Verantwortlichen, die in der Öffentlichkeit stehen, mit Sicherheit keine öffentlichen Ratschläge zu geben", glaubt Stoiber.

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