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Vor dem Bundesliga-Kracher am Samstag findet Bayern-Präsident Uli Hoeneß lobende Worte für Julian Nagelsmann. Außerdem fordert er eine Reform des Spielplans.

Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß schätzt Trainer Julian Nagelsmann von Bundesliga-Tabellenführer RB Leipzig.

"Er ist ein guter, junger Trainer", sagte der Weltmeister von 1974 vor dem Topspiel am Samstag (Bundesliga: RB Leipzig - FC Bayern München ab 18.30 Uhr im LIVETICKER) im Interview mit der Abendzeitung München, betonte aber gleichzeitig: "Er muss noch älter werden." 

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Die Sachsen sieht Hoeneß als ernsthaften Bayern-Rivalen in dieser Saison an. "Die Leipziger haben eine sehr gute Mannschaft und werden für uns ein sehr schwerer Brocken sein", meinte der langjährige Bayern-Manager.

Auch zum 75. Geburtstag von Ex-Nationalspieler Günter Netzer am Samstag äußerte sich Hoeneß. Der Jubilar sei "einer meiner besten Freunde im Fußball", sagte Hoeneß, "er hat eine überragende Karriere gemacht – nicht nur auf dem Fußballplatz, sondern auch nachher als Geschäftsmann und riesige Persönlichkeit." 

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Hoeneß hätte sich gewünscht, dass Netzer Profi beim FC Bayern geworden wäre: "In der Nationalmannschaft haben wir ja zusammengespielt, das hat auch viel Spaß gemacht. Der Günter wäre aber natürlich auch für den FC Bayern München ein wunderbarer Fixpunkt geworden."

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Hoeneß: Länderspielpause abschaffen

Das Thema Nationalmannschaft beschäftigt Hoeneß auch aus einem anderen Grund. Die DFB-Elf absolvierte am vergangenen Wochenende ihre EM-Qualifikationsspiele gegen die Niederlande und in Nordirland.

Dafür musste die frisch in die Saison gestartete Bundesliga eine Pause einlegen - sehr zum Missfallen von Hoeneß. "Die Bundesliga hat eine ganz andere Attraktivität als diese Länderspiele", findet der Bayern-Boss.

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Und fordert ein Umdenken von der Liga. "Man muss wirklich mal darüber nachdenken, ob man in der allerbesten Fußballzeit nicht die Bundesliga durchspielen lassen sollte. Die Länderspiele könnten auch im Januar stattfinden, wenn es kalt ist", schlägt Hoeneß vor.

Eine Umsetzung dieser Idee ist allerdings aktuell kaum zu realisieren. Die Länderspieltermine aller Nationalmannschaften sind bereits bis zum Jahr 2024 durch den Weltverbands FIFA mit dem Einverständnis aller Ligen fixiert worden.

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