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Bas Dost erzielte das 1:1 für Eintracht Frankfurt gegen Fortuna Düsseldorf - Bundesliga
Bas Dost geht seit diesem Sommer für Eintracht Frankfurt auf Torejagd © Getty Images
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Der Wechsel von Bas Dost nach Frankfurt geht nur mit einigen Problemen über die Bühne. Jetzt kritisiert der Sporting-Präsident Dost und seine Berater scharf.

Rund eineinhalb Wochen nach dem Wechsel von Bast Dost von Sporting Lissabon zu Eintracht Frankfurt hat der Präsident der Portugiesen seine Kritik am Verhalten des Niederländers und dessen Beraters erneuert.

"Ich wollte nicht, wie der Deal zustande kam, aber das war nicht unsere Schuld. So sehr wir Dost mochten, sahen wir uns dennoch gezwungen, die Situation in einem Statement richtigzustellen. Wir lassen uns von keinem Berater der Welt als Geisel nehmen", wird Frederico Varandas auf der Vereinshomepage zitiert. 

Bis kurz vor der endgültigen Unterzeichnung stand der Wechsel des 30-Jährigen immer wieder auf der Kippe und drohte gleich mehrfach zu platzen.

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Sporting überrascht von finanziellen Forderungen 

Als Grund für die langen Verhandlungen nannte Varandas die hohen Gehaltsforderungen des Stürmers. Demnach war man bei Sporting überrascht über die "finanziellen Forderungen des Spielers in letzter Minute, die den Transfer verhindern".

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"Sein Jahresgehalt von 6 Millionen Euro im Jahr war untragbar für Sporting und jenseits jeglicher Realität für den portugiesischen Fußball", gab der 39-Jährige einen Einblick über die Gehaltssummen des früheren Wolfsburgers.

Die Anschuldigungen aus Lissabon wies Dosts Berater-Agentur Think Forward entschieden zurück und bezeichnete sie als "schlichtweg falsch". SGE-Sportvorstand Fredi Bobic hatte bereits zuvor verlauten lassen, dass es mit Sporting "nie einfach" sei.

Dost teilt Wechselwunsch bereits im Mai mit

Nach Aussage von Varandas hinterlegte Dost seinen Wechselwunsch bereits Ende Mai. Allerdings wollte er nur in eine europäische Topliga wechseln und lehnte daher vor der Offerte der Eintracht einige andere Angebote ab.

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"Der Wechsel nach Frankfurt war der einzig mögliche Deal. Ende Mai hat Dost uns über seinen Wechselwunsch informiert und wir haben unser Budget dementsprechend angepasst", erklärte er.

Bei der Eintracht erlebte Dost inzwischen einen Start nach Maß. Gleich in seinem ersten Spiel erzielte er am vergangenen Wochenende beim 2:1-Erfolg gegen Fortuna Düsseldorf sein erstes Tor im neuen Trikot.

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