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Michael Ballack hat sich deutlich gegen die "50+1"-Regel ausgesprochen. Eine Abschaffung soll laut dem 43-Jährigen für mehr Chancengleichheit sorgen.

Der frühere Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack hat sich für eine Abschaffung der "50+1"-Regel ausgesprochen.

"Damit alle Vereine die Chance haben, mit dem Tempo mitgehen zu können", sagte der 43-Jährige im Interview mit der Sport-Bild: "50 plus 1 ist eine Limitierung."

Bei einer Öffnung der bestehenden Regel, die Investoren eine Stimmenmehrheit bei ausgegliederten Profimannschaften untersagt, "heißt es ja nicht automatisch, dass ein Klub alle Anteile einem oder mehreren Investoren abtreten müsste", ergänzte Ballack:

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Ballack: "Verantwortlichen wären freier in der Gestaltung ihres Vereins"

"Die Klub-Verantwortlichen hätten die Möglichkeit, Investoren reinzuholen und wären freier in der Gestaltung ihres Vereins."

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Während seiner Zeit beim FC Chelsea (2006 bis 2010) hatte der 98-malige Nationalspieler hautnah miterlebt, wie in Roman Abramowitsch ein russischer Oligarch den Verein kontrollierte.

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