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Wolfgang Steubing kritisiert Ante Rebic in einem Interview für dessen Abgang aus Frankfurt. Auch für Luka Jovics Situation bei Real zeigt er wenig Mitgefühl.

Eintracht Frankfurts Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Steubling hat ein hartes Urteil über die abgewanderten Luka Jovic (Real Madrid) und Ante Rebic (AC Mailand) gefällt.

"Ganz ehrlich, da fehlen mir die Worte. Er wollte unbedingt weg, weil er das Gefühl hatte, dass er sonst als einziger der drei Stürmer bei Eintracht hängen bleibt. Jetzt sitzt er draußen - verzockt! Und es wird nicht einfacher für ihn", sagte er im Bild-Interview über Ante Rebic, der kurz vor Transferschluss im Tausch für André Silva für zwei Jahre auf Leihbasis zur AC Milan gewechselt war.

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Und auch für Luka Jovic, der sich für 60 Millionen Euro Real Madrid anschloss und dort aktuell zumeist nur auf der Bank sitzt, zeigte der 69-Jährige nur wenig Mitgefühl. "Da muss er jetzt durch, auch wenn die Situation natürlich nicht schön für ihn ist. Allerdings hält sich mein Mitleid in Grenzen, denn er bekommt genug Schmerzensgeld."

Rebic und Jovic jagen Erwartungen hinterher

Gemeinsam mit dem zu West Ham United abgewanderten Sébastien Haller hatten Rebic und Jovic in der vergangenen Saison die sogenannte "Büffelherde" gebildet und als solche mit zusammen 57 Pflichtspieltreffern maßgeblichen Anteil an der herausragenden Saison der Frankfurter, die in der Europa League erst im Halbfinale unglücklich am späteren Sieger FC Chelsea gescheitert waren.

Während Haller seine guten Leistungen aus dem Vorjahr auch bei den Londonern weiter bestätigt und dort zum Stammpersonal zählt, jagen seine ehemalige Sturmpartner den Erwartungen bei ihren neuen Vereinen noch hinterher.

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So kommt Rebic bei Milan bislang auf lediglich 63 Minuten in der Serie A und dürfte nach der Entlassung von Marco Giampaolo auch unter Neu-Trainer Stefano Pioli, der für den Kroaten bereits in Florenz keine Verwendung hatte, einen schweren Stand haben. Jovic wurde von der spanischen Presse aufgrund seiner Torflaute zuletzt sogar als "unproduktivster Real-Einkauf der vergangenen Jahre" deklariert.

Trotz alledem wünscht Steubling seinen Ex-Spielern für ihre weitere Karriere nur das Beste. "Ich hoffe für beide, dass sie ihr Glück finden", erklärte er.

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