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Dortmund - Die Zukunft von Alexander Nübel ist noch immer offen. Die Bayern wollen ihn, Schalke will ihn behalten. Eine wichtige Entscheidung hat der Torhüter allerdings schon getroffen.

Die erste Entscheidung im Poker um Alexander Nübel ist gefallen!

Nach SPORT1-Informationen wird das Torwart-Juwel von Schalke 04 vorerst nicht ins Ausland wechseln, obwohl es namhafte Interessenten gibt. Für den 23-Jährigen gibt es im kommenden Sommer nur zwei Optionen: eine Vertragsverlängerung bei den Königsblauen oder ein ablösefreier Wechsel zum FC Bayern, weil sein Vertrag 2020 ausläuft.

Dass Nübel zu Borussia Dortmund geht, ist ausgeschlossen. Gespräche wurden in diese Richtung auch nicht geführt. RB Leipzig hat sich ebenfalls eine Absage des gebürtigen Paderborners eingefangen.

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Neuer das Zünglein an der Waage?

Bereits im April vermeldete SPORT1 exklusiv, dass die Bayern Nübel verpflichten wollen. Langfristig soll er das Erbe von Manuel Neuer antreten.

Jener Neuer, der im Wechsel-Poker um Nübel nun eine entscheidende Rolle spielt. Der Grund: Der Ex-Schalker ist wieder in Weltklasse-Form und hat in München noch einen Vertrag bis 2021, der möglicherweise um zwei Jahre verlängert wird. Für Nübel würde es wohl bedeuten, hinter dem Bayern-Kapitän vorerst nur die Nummer zwei zu sein.

Bei S04 hingegen ist Nübel Stammkraft, seit dieser Saison auch Kapitän und wird dort zur neuen Identifikationsfigur aufgebaut.

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Wagner-Aufschwung spielt Schalke in die Karten

Vorteil Schalke: Unter Neu-Trainer David Wagner ist ein deutlicher Aufschwung zu erkennen. Die Königsblauen stehen auf Platz sechs der Tabelle und haben nur zwei Punkte Rückstand auf Tabellenführer Borussia Mönchengladbach. Schalke macht wieder Spaß.

SPORT1 weiß: Nübel registriert die positive Entwicklung auf Schalke ganz genau, weshalb sich die S04-Verantwortlichen berechtigte Hoffnungen machen können, dass Nübel nun doch verlängert. Sportvorstand Jochen Schneider und der Technische Direktor Michael Reschke wissen das auch.

Schalke bietet Nübel nach SPORT1-Informationen einen Vertrag bis 2024 mit einer Ausstiegsklausel. Diese, so berichtet es die Sport Bild, soll gering sein und zwischen zehn und 20 Millionen Euro liegen, sein Gehalt dafür auf bis zu fünf Millionen Euro ansteigen.

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Wie entscheidet sich Nübel?

Nach SPORT1-Informationen bietet der FC Bayern Nübel in puncto Laufzeit und Gehalt ein ähnliches Vertragspaket an. Dem Spieler selbst soll es aber nicht ums Geld, sondern vor allem um seinen sportlichen Werdegang gehen. Er will kurzfristig spielen, sich aber langfristig bei einem Top-Verein wie den Bayern durchsetzen.

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Egal ob Schalke oder Bayern - noch kurzfristiger könnte Nübels Weg zu Joachim Löw führen. Am Dienstag in Dortmund erwähnte der Bundestrainer den Schalker explizit, als er über eine seiner sehr guten Optionen hinter Neuer und dessen Herausforderer Marc-André ter Stegen sprach. "Mit Alexander Nübel haben wir einen sehr jungen Torhüter, der einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat", lobte Löw.

Einen, den die Bayern wollen und den Schalke gerne behalten würde. Noch hat sich Nübel aber nicht entschieden.

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