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Dortmund - Joshua Kimmich kann nachvollziehen, warum Thomas Müller beim FC Bayern unzufrieden ist. Er hofft, dass die „Identifikationsfigur” in München bleibt.

Bleibt er, oder geht er wirklich?

Thomas Müller (Vertrag bis 2021) hat im Kicker klargestellt, dass ihn seine Situation beim FC Bayern derzeit nachdenklich macht. "Wenn das Trainerteam mich in Zukunft nur noch in der Rolle des Ersatzspielers sieht, muss ich mir Gedanken machen."

Was den Ur-Bayern (seit 2000 im Verein) ärgert: In den letzten fünf Pflichtspielen saß er nur auf der Bank, weil Kovac auf der Zehn auf Philippe Coutinho setzt.

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Kimmich: Müller muss bleiben

Die Bayern ohne Müller? Für Mitspieler Joshua Kimmich undenkbar. "Er ist eine große Identifikationsfigur, vor allem für die Fans. Ich selber kenne die Bayern auch nur mit Thomas Müller", erklärte der 24-Jährige auf SPORT1-Nachfrage nach dem 2:2 im Länderspiel gegen Argentinien.

Kimmich, der am Mittwochabend erstmals DFB-Kapitän war, weiter: "Er hat großen Anteil daran, wo der Klub steht. Wenn er reinkommt, sorgt er immer wieder für Akzente. Er hat Qualitäten, die für einen Gegner schwierig sind, zu kontrollieren." Nochmal der Mittelfeldspieler. "Ich verstehe, dass er unzufrieden ist."

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SPORT1-Nachfrage: Können Sie nachvollziehen, dass er gehen will? "Ich weiß nicht, ob er gehen möchte. Ich kann nachvollziehen, dass er den Anspruch hat, spielen zu wollen. Ich weiß, wie es ist, wenn man auf der Bank sitzt. Gerade bei Carlo Ancelotti (2016-2017 Bayern-Trainer, d. Red.) saß ich auch öfter auf der Bank. Es ist völlig normal, dass man dann als Spieler unzufrieden ist und wird. Es ist klar, dass er nicht den Anspruch hat, dass das ein Dauerzustand ist."

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