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Suat Serdar hat seinen Teamkollegen Ozan Kabak nach dessen Militärgruß in Schutz genommen. Laut dem deutschen Nationalspieler hat es Kabak "nicht so gemeint".

Nationalspieler Suat Serdar hat seinen Schalker Teamkollegen Ozan Kabak verteidigt, der am provozierenden Militär-Jubel der Türken bei den jüngsten EM-Qualifikationsspielen beteiligt gewesen war.

"Das Einzige, was ich sagen möchte, ist, dass wir alle gegen Krieg sind - auch Ozan", sagte der Deutsch-Türke am Mittwoch:

"Ich kenne ihn schon eine ganze Weile, wir wissen alle, dass er gegen Krieg ist und es nicht so gemeint hat."

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Kabak hatte als Ersatzspieler der türkischen Nationalmannschaft sowohl gegen Albanien (1:0) als auch in Frankreich (1:1) beim Jubel salutiert.

Diese Geste wird als Bezug auf die umstrittene Offensive türkischer Streitkräfte in Nordsyrien gewertet.

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Türkische Offizielle warfen dem 22-Jährigen anschließend ein falsches Spiel vor.

"Es gab ein bisschen Kontakt zur türkischen Nationalmannschaft, aber nicht so konkret. Als der Jogi dann angerufen hat, habe ich mit der Familie gesprochen, was für mich die beste Entscheidung ist", betonte Serdar, der seit der U16 im DFB-Trikot aufläuft.

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