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Um Bayerns Defensive zu stabilisieren, will Uli Hoeneß dauerhaft den Einsatz von Javi Martínez. Niko Kovac reagiert auf die Aussagen.

Der FC Bayern ist hinten nicht ganz dicht. 15 Gegentore schon in dieser Saison, allein zehn in der Liga. In den letzten vier Pflichtspielen kassierte München immer zwei Gegentore.

Damit die Bayern wieder zu defensiver Stabilität zurückfinden, fordert Uli Hoeneß den Einsatz von Javi Martínez. 

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Hoeneß: "Abwehrproblematik wird sich erledigen"

"Durch die Verletzung von Niklas Süle (Kreuzbandriss, d. Red.) stellt sich die Abwehr ja mehr oder weniger von selbst auf. Das bedeutet, dass jetzt eine Kontinuität da reinkommt", sagte das Vereinsoberhaupt vor dem Abflug nach Athen, zum dritten Gruppenspiel in der Champions League gegen Olympiakos Piräus. (Champions League: Olympiakos Piräus - FC Bayern ab 21 Uhr im LIVETICKER, alle Infos dazu auch im Fantalk ab 20 Uhr im TV auf SPORT1)

Hoeneß ist sicher: "Die Abwehrproblematik wird sich demnächst erledigen, wenn der Martínez auf der Sechs spielt. Dann bekommen wir sowieso in Zukunft wenig Gegentore. Er hat Samstag (in Augsburg, d. Red.) gut gespielt, und als er letztes Jahr zu Weihnachten reinkam, haben wir auch alle Spiele gewonnen. Ich habe große Hoffnungen, dass er da bleibt."

Kovac reagiert

Niko Kovac reagierte auf der Pressekonferenz am Montag auf Hoeneß' Aussagen. "Javi hat das in Augsburg sehr gut gemacht. Aber auch dort haben wir Gegentore kassiert. Wir können nicht sagen, dass wir keine Gegentreffer kassieren, wenn Javi spielt", erklärte Kovac.

Zudem sagte der Trainer, Hoeneß habe "niemanden gefordert. Alles, was Hoeneß sagt, muss man nicht wieder irgendwie interpretieren." Er sei oft im Austausch mit dem Präsidenten. Die Entscheidung, dass Martínez spiele, sei allein eine des Trainerteams.

Flick tröstet geknickten Spanier auf Ersatzbank

Bislang spielte der 31 Jahre alte Baske noch keine große Rolle in dieser Saison (221 Minuten Einsatzzeit). Unvergessen, wie er vor dem Spiel gegen Hoffenheim den Tränen nahe war, auf der Ersatzbank saß und von Co-Trainer Hansi Flick getröstet wurde, weil er mal wieder nicht spielte.

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Geht es nach Hoeneß, gehören diese Bilder der Vergangenheit an.

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