Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Huub Stevens äußert Skepsis bezüglich der Verpflichtung von Markus Gisdol durch den 1. FC Köln. Eine andere Personalie sieht er positiver.

Am Montag hat der 1. FC Köln Markus Gisdol als neuen Trainer vorgestellt. 

Doch sein ehemaliger Chef ist skeptisch, ob Gisdol der richtige Coach für die Geißböcke ist. "Ich weiß nicht, ob es mit ihm und dem FC passt", sagte Huub Stevens dem Express. Gisdol war von September 2011 bis Dezember 2012 Stevens' Co-Trainer bei Schalke 04. 2015 wurde der Niederländer Gisdols Nachfolger in Hoffenheim.

Stevens erläuterte seine These: "Ich denke, dass er kein Trainer ist, der die nächsten drei, vier Jahre für Köln arbeiten wird. Aber vielleicht hat er aus seinen Entlassungen ja gelernt, außerdem muss er sich beweisen. Ich hoffe für Köln, dass er die Kurve kriegt und mit dem FC die Klasse hält, denn ich bin weiterhin der Meinung, dass mit der Truppe mehr drin ist."

Anzeige

Das Verhältnis von Stevens zu Gisdol ist allerdings seit Längerem belastet. "Bei Schalke wollte er einfach in der kurzen Zeit zu viel", äußerte Stevens, "zudem hat er hinter meinem Rücken schlecht über mich gesprochen. Es entstand einfach kein Vertrauensverhältnis."

Jetzt das aktuelle Trikot des 1. FC Köln bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE

Anders bewertet der Niederländer die Verpflichtung von Horst Heldt als FC-Geschäftsführer. "Horst war FC-Profi, liebt die Stadt und den Karneval. Ich denke, dass er sich mit dem Verein identifizieren kann und hoffe, dass er aus den Fehlern bei seiner letzten Station Hannover gelernt hat", sagte Stevens.

Meistgelesene Artikel

Gisdol und Heldt haben bei den Domstädtern einen Vertrag bis 2021 erhalten, wobei Gisdols Kontrakt nur für die Bundesliga gilt. 

Nächste Artikel
previous article imagenext article image