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Kölns neuer Trainer Markus Gisdol spricht über seine Ziele bei den Geißböcken und verrät, wie er mit den skeptischen Stimmen im Umfeld umgehen möchte.

Trainer Markus Gisdol will bei seiner Retter-Mission beim Bundesligisten 1. FC Köln die skeptischen Stimmen aus dem Umfeld ausblenden.

"Man nimmt das wahr", sagte der 50-Jährige bei seiner offiziellen Vorstellung am Dienstag: "Aber ich persönlich weiß, warum ich hier bin, ich weiß, welche Aufgabe mich erwartet, und ich weiß, was ich leisten kann."

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Nach den Absagen von Bruno Labbadia und Pal Dardai hatte der FC am Montagabend Gisdol als Nachfolger von Achim Beierlorzer verpflichtet, dem früheren Coach des Hamburger SV und der TSG Hoffenheim haftet daher vorerst das Image einer C-Lösung an.

FC-Präsident: Gisdol "brennt für diese Aufgabe"

Klub-Präsident Werner Wolf stellte allerdings klar: "Markus Gisdol hat uns mehr als überzeugt, er brennt für diese Aufgabe. Und er hat bewiesen, dass er schwierige Situationen meistern kann."

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Ebenfalls am Montag hatte der Tabellenvorletzte auch Horst Heldt als neuen Sport-Geschäftsführer und Nachfolger von Armin Veh verpflichtet. "Ich weiß, dass es eine gewisse Verunsicherung in der Mannschaft gibt, aber außer Frage steht, dass sie die Qualität hat, um in der Liga zu bleiben", sagte der 49-Jährige, der einst beim FC zum Profi wurde und nahe Köln aufgewachsen ist: "Es war immer ein Traum von mir, noch einmal für meinen Klub arbeiten zu dürfen. Das ist eine Herzensangelegenheit für mich."

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Gisdol will die Aufgabe, die schon am Samstag mit dem schwierigen Auswärtsspiel bei RB Leipzig beginnt, vor allem pragmatisch angehen. "Ich kann jetzt viele schöne Dinge erzählen, aber wichtig ist nur, dass wir am Ende der Saison die Klasse halten", sagte er: "Mit welchem System wir auf dem Platz stehen, wann wir pressen, das kann ich noch gar nicht sagen. Wir müssen schauen: Was passt zu dieser Mannschaft, wie müssen wir sie einstellen, damit sie bessere Ergebnisse erzielt."

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