vergrößernverkleinern
Leipzig's German forward Timo Werner celebrate scoring from the penalty spot with Leipzig's Danish forward Yussuf Poulsen during the German first division Bundesliga football match Hertha BSC Berlin v RB Leipzig, at the Olymic Stadium in Berlin on November 9, 2019. (Photo by Odd ANDERSEN / AFP) / RESTRICTIONS: DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEO (Photo by ODD ANDERSEN/AFP via Getty Images)
Timo Werner feiert seinen Treffer zum 1:1 mit Yussuf Poulsen © Getty Images
Lesedauer: 4 Minuten
teilenE-MailKommentare

Berlin - RB Leipzig setzt seine Siegesserie fort. Bei Hertha BSC fährt RB einen verdienten Sieg ein. Durch den Erfolg gelingt ein großer Sprung in der Tabelle.

RB Leipzig ist weiter im Höhenflug. 

Bei Hertha BSC gelang dem Team von Coach Julian Nagelsmann ein hochverdienter 4:2 (2:1)-Erfolg. Es war der vierte Sieg in Folge. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Vor 48.532 Zuschauern erzielte Maxi Mittelstädt (32.) per Distanzschuss die Führung der Hausherren. Nationalstürmer Timo Werner (38., Handelfmeter/90.+1), Marcel Sabitzer (45.+1) und Kevin Kampl (87.) trafen für die Gäste, die im vierten Liga-Spiel bei der Hertha den vierten Sieg feierten. Davie Selke (90.+2) gelang der zweite Hertha-Treffer.

Anzeige

Die Gastgeber haderten mit dem Schiedsrichter, der in der ersten Halbzeit einen Handelfmeter nach Videostudium für Leipzig gegeben hatte. "Wo soll er mit der Hand hin, wenn er aus einem Meter angeschossen wird?", wetterte Hertha-Profi Maximilian Mittelstädt bei Sky. In der zweiten Hälfte wurde hingegen den Gastgebern ein Strafstoß verweigert.

Durch den Sieg gelingt RB der Sprung auf den zweiten Tabellenplatz. (SERVICE: Tabelle der Bundesliga)

Doppelpacker Werner war dennoch bei Sky nicht ganz so positiv gestimmt: "Wir sind in der zweiten Halbzeit ganz schön eingebrochen. Bei den umstrittenen Szenen hatten wir diesmal das Glück auf unserer Seite." 

Hertha-Choreo sorgt für emotionale Momente

Vor den Augen des neuen Aufsichtsratsmitglieds Jürgen Klinsmann zeigte Hertha erneut eine enttäuschende Leistung und kassierte die dritte Niederlage in Folge. Mit nur elf Punkten aus elf Spielen sind die Berliner nur unteres Mittelmaß, der Druck auf Trainer Ante Covic dürfte weiter zunehmen.

Alles zum 11. Spieltag im CHECK24 Doppelpass mit Marcel Reif, Michael Rummenigge und Thomas Strunz am Sonntag, ab 11 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM auf SPORT1.de.

Vor dem Anpfiff hatte Hertha der historischen Nacht vor 30 Jahren gedacht.

Auf der Mittellinie war eine Mauer-Attrappe aufgestellt, die von Jugendlichen eingerissen und entsorgt wurde. Auch vor der Ostkurve stand ein Mauer-Nachbau, durch den ein Trabi von Ost nach West fuhr. Dazu zeigten die Fans eine Choreographie mit dem Brandenburger Tor als Wahrzeichen der Einheit.

Hertha war sehr auf Sicherheit bedacht. Die Hausherren agierten bei Angriff Leipzig hinten mit einer Fünferkette und überließen den Gästen viel Ballbesitz. Nach einem Konter über die einzige Spitze Dodi Lukebakio kam Vladimir Darida (16.) frei zum Schuss, doch der Tscheche vergab.

Leipzig wirkte gefährlicher, Werner hatte auch das 1:0 auf dem Fuß (22.), doch Mittelstädt rettete vor der Torlinie. Wie aus dem Nichts fiel die Führung für die Gastgeber. Nach einem Konter legte sich der aufgerückte Mittelstädt den Ball auf den rechten Fuß und zog zum 1:0 ins kurze Eck ab. 

Hitzige Partie in Berlin

Leipzigs antwortete mit wütenden Angriffen. Bei einem Zweikampf mit Nordi Mukiele sprang Karim Rekik der Ball an die Hand, Schiedsrichter Sören Storks (Velen) entschied nach Videobeweis auf Strafstoß.

Die Bundesliga-Highlights am Sonntag ab 9.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1

Werner verwandelte sicher zum 1:1. Für Hertha war es bereits der vierte Gegentreffer durch Elfmeter, Rekik hatte zum zweiten Mal einen Strafstoß verschuldet.

Auch beim 1:2 kurz vor der Pause half Rekik unfreiwillig mit. Einen Schuss von Marcel Sabitzer fälschte der Niederländer unhaltbar für Jarstein ins eigene Tor ab. Sabitzer wurde als Torschütze angegeben. Für den Österreicher war es bereits der vierte Saisontreffer.

Meistgelesene Artikel

Nach der Pause blieb Hertha taktisch zunächst bei der Sicherheitsvariante, konnte die Gäste aber nie richtig vom eigenen Tor fernhalten. In der Folge entwickelte sich eine hitzige Partie, mit der Schiri Storks so seine liebe Müh' und Not hatte. Kampl und Werner machten in der Schlussphase alles klar.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image